Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Der Landesjägermeister berichtet

Zu viel?
Zu viel Beamte in der EU, zu viel Bürokratie, zu viele Gemeinden, zu viele Abgeordnete im Landtag! Zu viel Getreide, zu viel Milch, zu viele Rehe und alles zu teuer!

Viele Leute sind unzufrieden und sind schnell mit Argumenten da, wenn ihnen etwas nicht passt. Oft jedoch Dinge, die sie meist nicht direkt betreffen, aber dann doch wieder. Doch wohin führen diese Egoismen?

In der Jagd und somit in der Natur sollten wir uns bewusst sein, dass nicht immer gleich viel produziert oder gewirtschaftet werden kann – die Natur unterliegt ja einem auf und ab. Gleichzeitig sollten wir Jäger, aber auch die Grundbesitzer, mit denen wir in einem Boot sitzen, aufeinander zugehen, Konsens suchen und letztlich mit Kompromissen, die wir gemeinsam tragen können, auseinander gehen. Streit und Grabenkämpfe, egal ob diese innerhalb einer Gruppe stattfinden oder nach außen getragen werden, schwächen letztlich die Position der “vernünftigen Kräfte”. Sie dienen aber den Extremisten in allen Reihen – und Extremisten können wir nicht brauchen!

Versuchen wir also alle, selbst wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, diese offen, fair und für eine breite Basis zu diskutieren und einen breiten Konsens zu finden!

Das und ein kräftiges Weidmannsheil wünscht Ihnen

Ihr

LJM ÖR Sepp Brandmayr

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