Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Der Landesjägermeister berichtet: Der oberösterreichische Bildungsweg ist weiterhin ein erfolgreicher!

Die Prüfungen zur Erlangung der Jagdkarte in den Bezirken und die Jagdhüterprüfungen beim Land haben heuer aufgezeigt, dass der Bildungswille unter der Jägerschaft ungebrochen ist. Die ausgezeichneten Ergebnisse lassen ablesen, dass die landesweite Anwendung des Rahmenlehrplanes in den Jagdkursen und die Qualität der Vortragenden in den letzten Jahren ein hohes Niveau erreicht haben.

Im Durchschnitt 5 Monate lang werden die jährlich um die 500-600 Prüfungsanwärterinnen und –anwärter Schritt für Schritt aus- und weitergebildet, wobei der jagdlichen Eignung, unter anderem den Rechtsvorschriften, der Kenntnis der gebräuchlichen Jagdwaffen und der sicheren Handhabung derselben, dem Erkennen des Wildes, den Grundkenntnissen der Waldwirtschaft und dem Umgang mit der Freizeitgesellschaft usw. besonderes Gewicht beigemessen wird. Die Jagdhüter bilden sich zudem intensiv auf den Gebieten des Natur- und Tierschutzes, der Wildkunde und Wildhege u.v.a.m. weiter.

Die strengen Prüfungskommissionen setzen sich aus erfahrenen jagdlich aktiven Personen sowie Juristinnen und Juristen zusammen, die sich anlässlich Prüferseminaren immer wieder landesweit abstimmen und so die Richtung der oberösterreichischen Jagd auf ihrem Gebiet vorgeben.

Die Tatsache, dass die Erfolgsquote bei den Prüfungen heuer über 90 % liegt, lässt die erfolgreiche Bildungsarbeit des OÖ. Landesjagdverbandes erkennen und ermutigt dazu, diesen Weg weiter zu beschreiten.

Es liegt an mir, mich als Landesjägermeister bei allen Weidfrauen und Weidmännern, die hier großartige Arbeit für die oberösterreichische Jagd leisten, zu bedanken.

Weidmannsdank für ihren ehrenamtlichen und idealistischen Einsatz und Weidmannsheil im aufgehenden Jagdsommer entbietet.

Ihr Sepp Brandmayr

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