Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Der Landesjägermeister berichtet

Jetzt in der Rehbrunft versuchen sich die Rehböcke erfolgreich mit den Geißen zu paaren. Dabei laufen Böcke Geißen in wilden Verfolgungsjagden nach bzw. vertreiben den einen oder anderen Konkurrenten aus ihren Territorien. Das alleine erhöht das Unfallrisiko auf Oberösterreichs Straßen bereits stark – doch dem nicht genug, hat auch noch die Getreideernte voll eingesetzt, da das schöne Wetter von den Landwirten dafür genützt werden muss.

Für alle Verkehrsteilnehmer heißt es wieder „besondere Vorsicht und vorausschauend fahren!“.
In dieser Zeit ist aber nicht nur in Walddurchfahrten oder auf mit “Achtung Wildwechsel” beschilderten Straßenabschnitten mit Rehen zu rechnen, sondern auch auf anderen Überlandstrecken. Dabei ist nicht nur die Abend- und Morgendämmerung von Relevanz, nein, die Brunft findet während des gesamten Tages statt.

Was kann nun der Autofahrer tun?
Warnzeichen „Achtung Wildwechsel“ beachten, Tempo reduzieren und stets bremsbereit sein. Wild quert selten einzeln die Straße; dem ersten Tier folgen meist weitere! Springt während der Dämmerung oder nachts Wild auf die Straße, Gas wegnehmen, abblenden (wenn es die Sicht zulässt), hupen und bremsen.
So haben die Tiere ausreichend Zeit, aus dem Gefahrenbereich zu entkommen.

Mit besten Grüßen

Ihr
Sepp Brandmayr

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