Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Österreichisches Jägerschaftsschießen 2012

Im Olympiajahr Silbermedaille für Oberösterreichs Mannschaft

Das 35. Österreichische Jägerschaftsschießen wurde am 24. und 25. August 2012 auf der Schießanlage des Jagdschützenvereines St. Hubertus in Pakein bei Grafenstein (Kärnten) ausgerichtet.

Es wurde als Kombinationsbewerb (jagdliche Büchse und Jagdparcours) durchgeführt. Alle neun Landesjagdmannschaften nahmen daran teil, wobei sechs Schützen pro Mannschaft zugelassen waren.

Beim Büchsenbewerb musste jeder Schütze fünf Schuss auf die neue Kärntner Rehscheibe stehend angestrichen am fixen Baumstamm abgeben. Weiters waren fünf Schuss auf die Niederösterreichische Rehbockscheibe liegend frei, fünf Schuss auf die neue Kärntner Gamsscheibe stehend angestrichen, am frei stehenden Bergstock abzugeben. Die Entfernung betrug für alle Büchsenschüsse 100 m.

Beim Schrotbewerb (Jagdparcours) musste jeder 50 Ziele mit anstreichenden, abstreichenden sowie senkrecht und quer – und in Bogen fliegenden Wurfscheiben bzw. Rollhasen auf zwei Parcoursständen als Einzelziele bzw. Doubletten beschießen. Für die 15 Büchsenschüsse war das Punktemaximum 150 Punkte; 50 Wurfscheiben (a 3 Punkte) 150 Punkte; die maximale Punkteanzahl die ein Schütze erreichen konnte betrug somit 300. Die maximale Punkteanzahl der Mannschaft war 1.800.

Zugelassen waren Jagdwaffen handelsüblicher Bauart, Repetierbüchsen und Einzellader sowie kombinierte Waffen ab Kal. 222 Rem.

Vor zwei Jahren ging unsere Mannschaft als Sieger vom Platz. Im Vorjahr belegte die Schützen aus OÖ. den fünften Gesamtrang, heuer erreichten sie mit 1.607 Punkten in der Kombination den hervorragenden zweiten Rang. Die Siegermannschaft stellte Niederösterreich, dritte wurden die Burgenländer, gefolgt von der Steiermark und Kärnten. Die Plätze 6 bis 9 belegten die Mannschaften aus Wien, Salzburg, Vorarlberg und Tirol.

Die Mannschaftswertung Kugel gewannen die Niederösterreicher, zweite wurden die Burgenländer vor den Schützen aus der Steiermark; Oberösterreich belegte den siebenten Rang. Den Schrotbewerb entschied Niederösterreich vor Oberösterrich und Kärnten für sich.

Die Einzelwertung in der „Jagdlichen Kugel“ gewann Dr. Heinz Hagen aus Vorarlberg mit 148 Punkten; Christian Hanl erzielte 144 Punkte; Peter Moser reihte sich auf Rang acht mit ebenfalls 144 Punkten ein; Ralf Hufnagl wurde 22. mit 138 Punkten; Johann Linimayr 36. mit 130 Punkten; Thomas Ortner 40. mit 126 Punkten und Hans-Jörg Bernhardt 53. mit  103 Punkten.
Im Einzelbewerb des Schrotschießens erreichten Hans-Jörg Bernhardt und Ralf Hufnagl mit 144 von 150 Punkten den ersten Rang. Mit der gleichen Punkteanzahl belegten zwei Schützen aus Niederösterreich und je eine Schütze aus dem Burgenland, Kärnten und Steiermark ebenfalls den ersten Rang.
Es ist sehr erfreulich, dass die OÖ. Mannschaft heuer den zweiten Gesamtrang errreichen konnte und es dies ist eine ausgleichende Gerechtigkeit für ihr „Lospech“ im Vorjahr, wo sie durch extreme Windverhältnisse nur den fünften Gesamtrang erreichen konnten.

Die Kombinationswertung gewannen die Schützen aus Niederösterreich mit einer gesamten Punkteanzahl von 1.695, die zweit platzierten Oberösterreicher erreichten 1.607 Punkte, die Mannschaft aus dem Burgenland wurde dritte mit 1.598 Punkten.

Die Jägerschaft Oberösterreichs ist stolz auf seine Schützen, die unser Bundesland in Kärnten so würdig vertreten haben. So wie in den letzten Jahren hat Mannschaftsführer Hans-Konrad Payreder aus Perg die oö. Mannschaft wieder bestens vorbereitet.

Die OÖ. Jägerschaft hofft, dass unsere Schützen auch im kommenden Jahr ähnlich gut wie heuer abschneiden können.

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