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Natürliche Nutzung |
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Naturschutz und Naturnutzung waren im gesellschaftlichen Verständnis lange Zeit starke Gegensätze. Sieht man die Entwicklung des letzten Jahrzehntes, so hat sich einiges zum Positiven geändert. Aber immer noch werden die Begriffe Naturschutz, Naturnutzung und Nachhaltigkeit oft zu ideologisch und unrichtig aufgefasst, was häufig zu Missverständnissen und Feindbildern zwischen Jägern und anderen Interessengruppen führt. Dieser Artikel von Univ. Prof. Dr. Friedrich Reimoser, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien, soll zur Begriffsklärung und zur Vermeidung unnötiger Diskussionen beitragen.
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Jagd & Naturschutz |
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Ist Jagd und Naturschutz ein Widerspruch, wie dies oft vor allem von jagdlich unbedarften Personen in den Raum gestellt wird? Natürlich bedeutet Jagd auch die Entnahme von Tieren aus deren Lebensräumen, und dennoch sind Jagd und Naturschutz eng miteinander verwoben.Jagd war und ist die Nutzung natürlicher Ressourcen. In unserer Kulturlandschaft, in der op-timaler Lebensraum für bestimmte Wildtierarten Mangelware ist, müssen die einen Arten, nämlich „Kulturflüchter“, unterstützt, die anderen, nämlich „Kulturfolger“, reguliert werden.
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Wildtier-Lebensraum-Alpen |
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Ohne Menschenhand weniger Artenvielfalt?Zu den landwirtschaftlichen Veränderungen in den Alpen, also das Zuwachsen von Alm-Flächen, kommt für verschiedene Wildtierarten wie Birkhuhn, Schneehuhn sowie Gams- und Steinwild, die sich im Laufe ihrer Evolution sehr gut an das Leben in alpinen Lagen angepasst haben, noch ein Problem hinzu. Denn die Lebensräume der hauptsächlich über der Waldgrenze oder eben auf künstlichen Offenflächen, also Almen, lebenden und an diese Biotope angepassten Tierarten, die Teil dieses Ökosystems sind, könnten sich aufgrund einer Erwärmung im Zuge des Klimawandels deutlich verringern. Nämlich dann, wenn die Waldgrenze ansteigt.Jakob Schaumberger, Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, und Mag. Christopher Böck, Wildbiologe und Fachgruppenvorsitzender der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Grünland und Futterbau, hinterfragen, ob der Mensch die Artenvielfalt in diesen Regionen steuern kann.
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