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Die Familie der Hasenartigen, nicht zu verwechseln mit den Nagetieren, zeichnet sich durch ein zweites Paar Schneidezähne (Stiftzähne) im Oberkiefer aus, das verdeckt hinter den Nagern liegt. Besonders sind die langen Ohren, die sogenannten Löffel, und das Verdauungssystem, das sich durch den großen Blinddarm auszeichnet. Dieser hat eine ähnliche Funktion wie der Pansen bei den Wiederkäuern. Weiters werden von den Hasenartigen zwei Arten von Losung ausgeschieden, wobei die kleinere, weichere, die wertvolle Inhaltsstoffe beinhaltet, wieder verzehrt und abermals verdaut wird.
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Kaninchen (Oryctolagus cuniculus): Wildkaninchen sind kleiner als die Hasen. Sie wirken gedrungener und haben kürzere Hinterläufe. Die Löffel sind stets deutlich kürzer als der Kopf. Ihr Balg ist oberseits sandfarben mit einem rostbraunen Nacken, die Bauchseite hellgrau. Nur die Unterseite der Blume ist weiß.
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Feldhase (Lepus europaeus): Das auffälligste Kennzeichen des Feldhasen, der neben dem Schneehasen und dem Kaninchen, zu den Vertretern der Hasenartigen zählt, sind wohl seine Löffel, die länger als sein Kopf sind und schwarze Spitzen besitzen. (Beim Schneehasen sind sie gleich lang wie der Kopf und haben ebenfalls schwarze Spitzen. Beim Kaninchen sind sie kürzer.)
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Schneehase (Lepus timidus) Der Schneehase wird nicht ganz so groß und schwer wie der Feldhase und besitzt kürzere Löffel. Auch sein Kopf ist kürzer. Im Winter ist sein Fell bis auf die schwarzen Löffelspitzen gänzlich weiß, im Sommer rotbraun bis braun-grau.
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