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Die Ordnung „Hühnervögel“ umfasst die Familien der Raufußhühner und der Glattfußhühner. Sie sind in erster Linie Bodenvögel mit einem kurzen, kräftigen Schnabel und relativ großen, starken Beinen mit vier Zehen, die auch zum Scharren gut geeignet sind. Hühnervögel besitzen auf Grund ihrer Pflanzennahrung einen großen Kropf und einen mächtigen Muskelmagen. Weiters besitzen sie Blinddärme, wo die in der Pflanzennahrung enthaltene Zellulose verdaut wird. Alle Hühnervögel haben gemein, dass sie gerne Sandbäder nehmen – sie hudern.
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Alpenschneehuhn (Lagopus mutus): Das zur Familie der Raufußhühner zählende Alpenschneehuhn ist am besten an extreme Win-ter angepaßt. Neben den Zehen sind auch die Nasenlöcher dicht befiedert und bis auf zwei Stoßfedern, die schwarz sind, im Winter gänzlich weiß. Lediglich beim Hahn ist im Winter-kleid – im Gegensatz zur Henne – noch ein schwarzer Zügel zu erkennen, der sich von der Schnabelwurzel über das Auge zieht. Im Sommer sind die Hühner braun gesprenkelt und un-terscheiden sich kaum – der Hahn ist eher braungrau, die Henne goldbraun getönt.
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Auerhuhn (Tetrao urogallus): Das Auerwild ist die größte europäische Hühnerart. In den Alpen erreichen Auerhahnen ein Gewicht von 3 bis 5,5 Kilo. Die Auerhennen sind mit 1,5 bis 2,5 Kilo wesentlich geringer als die Hahnen. Abgesehen von den Küken, die sich in den ersten Lebenswochen überwiegend von Insekten ernähren, ernährt sich das Auerhuhn weitgehend von pflanzlicher Kost. Im Winter äst es hauptsächlich Baumnahrung, im Frühjahr Knospen und junge Nadeln der Lärche. Im Sommer wird die Nahrung aus der Bodenvegetation bezogen (Gräser und Beeren).
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Birkwild (Tetrao tetrix): Beim zur Familie der Raufußhühner zählenden Birkhuhn ist der Geschlechtsdimorphismus, wie auch beim Auerwild, deutlich ausgeprägt. So erreicht der schwärzlich, mit blauem metallisch glänzenden Gefieder ausgestattete Hahn ein Gewicht von etwa 1 bis 1,5 Kilogramm, während die unauffällig braungrau gefärbte Henne rund 1 Kilo schwer ist. Beim Hahn sind während der Balzzeit die roten kräftig entwickelten Rosen sowie der weiße Unterstoß auffällig.
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Haselwild (Bonasa bonasia): Das zur Familie der Raufußhühner zählende Haselhuhn besiedelt sehr unterschiedliche Lebensräume von den Niederungen bis an die Waldgrenze. Wichtig sind reiche Strukturierung der Wälder und zahlreiche jüngere Waldstadien – als Dickung bis Stangenholz oder unterwuchsreiche Althölzer – mit einem gewissem Anteil an Laubhölzern (v.a. Weichhölzer). Das gleichzeitige Vorhandensein von Äsung und Deckung spielt für das Haselwild eine wichtige Rolle – so spielt die Qualität der Winternahrung (Erle, Weide, Pappel, Birke, Vogelbeere, Hasel) eine entscheidende Rolle. Während des Sommerhalbjahres halten sich die Vögel – im Gegensatz zum Winter – meist auf dem Boden auf.
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Jagdfasan (Phasianus sp.): Der zur Familie der Glattfußhühner zählende „Jagdfasan“ ist aus der Kreuzung verschiedener Unterarten, nämlich dem Böhmischen Jagdfasan (Phasianus colchicus colchicus), dem Chinesischen Reis- oder Ringfasan (Ph. c. torquatus) und dem Mongolischen Fasan (Ph. c. mongolicus), hervorgegangen. Der Hahn ist sehr bunt. Mit Hilfe des Sporns an den Ständern kann man das ungefähre Alter schätzen. Das Gewicht beträgt rund 1-1,5 kg. Die Henne ist etwas kleiner und von brauner Farbe.
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Rebhuhn (Perdix perdix): Das Rebhuhn, zur Familie der Glattfußhühner gehörend, war ursprünglich ein Gras- und Waldsteppenbewohner. Durch die Entstehung großräumiger Kulturlandschaften, fand es in Mitteleuropa geeignete Lebensbedingungen vor. Rebhühner werden ca. 34 cm groß und 350 bis 450 g schwer. Die Stingel und die Brust sind grau, die Schwingen von rundlicher Form und sie besitzen einen rotbraunen kurzen Stoß.
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