Wasservögel

Unter dem Begriff „Wasservögel“ versteht der Jäger alle Vogelarten, die am Wasser leben oder auf Feuchtgebiete angewiesen sind. So die Schwimmvögel mit den Enten, Gänsen und Schwänen, die Stelzvögel mit beispielsweise den Reihern, die Watvögel mit dem jagdbaren Vertreter Waldschnepfe und die Sumpfvögel wie etwa das Blesshuhn.

 

 
Krickente

Krickente (Anas crecca):
Die zu den Schwimm- oder Gründelenten zählende Krickente ist die kleinste einheimische Ente. Sie ist kurzhalsig und wirkt gedrungen. Als Brutvogel kommt die Krickente in Mooren und Feuchtwiesen oder in der dichten Verlandungszone von Seen und Altwässern vor. Als Durchzügler und Wintergast an nahezu allen größeren stehenden oder fließenden Gewässern.
Als Nahrung gelten Samen, Wasserpflanzen und kleine Wassertiere.

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Reiherente

Reiherente (Aythya fuligula):
Die zu den Tauchenten zählende Reiherente ist in Nord- und Mitteleuropa zunehmend anzutreffen, wobei Österreich am südlichen Rand des Verbreitungsgebietes liegt. Sie ist relativ klein und gedrungen. Der Name leitet sich von einem am Kopf herabhängenden Schopf ab, der beim Erpel im Prachtkleid stärker ausgeprägt ist. Die Reiherente benötigt größere freie Wasserflächen.
Als Nahrung gelten Kleintiere, Muscheln und in geringeren Mengen Pflanzen.

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Schellente

Schellente (Bucephala clangula):
Die Schellente ist eine kleine, tief im Wasser liegende Tauchente. Der Schellerpel ist auffällig schwarz-weiß gefärbt und hat einen dunkelgrünen Kopf. Zwischen dem Auge und dem Schnabel befindet sich ein weißer Fleck. Das Weibchen ist grau mit braunem Kopf ohne Fleck.
Die Nahrung besteht aus Muscheln und Schnecken, kleinen Krebstieren und Wasserinsekten.

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Stockente

Stockente (Anas platyrhynchos):
Die zu den Schwimm- oder Gründelenten zählende Stockente ist die größte, häufigste und jagdlich interessanteste heimische Ente. Der Stockerpel ist im Prachtkleid durch den flaschengrünen Kopf, den weißen Halsring und der kastanienbraunen Brust unverwechselbar. Die vier mittleren Stoßfedern sind hakig gekrümmt („Schneckerln“), die Ruder orangerot.
Schon im Spätherbst finden sich die Paare zusammen. Während der winterlichen Balzspiele bemühen sich mehrer Erpel um ein Weibchen. Lebhafte Auseinandersetzungen bleiben dabei nicht aus.
Die Stockente ist nahezu ein Allesfresser, sie lebt von Wasserpflanzen, aber auch von Kleintieren.

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Tafelente

Tafelente (Aythya ferina):
Die zu den Tauchenten zählende Tafelente ist kleiner als die Stockente und hat einen eher hohen Kopf mit fliehender Stirn. Im Prachtgefieder zeigt das Männchen einen kastanienbraunen Kopf und Hals, eine schwarze Brust, einen hellgrau befiederten Rumpf und einen schwarz befiederten Bürzel. Das Weibchen ist unauffällig graubraun gezeichnet, hinter dem Auge und am Schnabelansatz befinden sich helle, in Einzelfällen fast weiß gefärbte Partien.
Als Nahrung gelten Samen und Pflanzenteile, aber auch kleine Wassertiere.

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Waldschnepfe

Waldschnepfe (Scolopax rusticola)
Die Waldschnepfe zählt zur Familie der Schnepfenvögel und sieht der unter Naturschutz stehenden Bekassine ähnlich. Der Größe nach ist sie einer kleinen Taube ähnlich, hat einen gedrungenen Körper und einen langen Schnabel, den Stecher. Auf dem Kopf hat sie zwei bis drei breite Querstreifen (die der Bekassine sind längsgestreift).

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Bläßhuhn

Bläßhuhn (Fulica atra)
Das zur Familie der Rallen zählende Bläßhuhn ist von rundlicher gedrungener und dunkler Gestalt und zählt neben der Stockente zu den häufigsten und weitverbreitetsten Schwimmvögel. Das Gefieder ist dunkel schiefergrau bis schwarz. Die Beine und die langen Zehen, die mit Schwimmlappen versehen sind, sind von überwiegend grüngrauer Färbung.

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Graugans

Graugans (Anser anser)
Die Graugans ist die Stammform der Hausgans.
Sie ist die größte europäische Gänseart mit hellem orangefarbenem (selten rosa) Schnabel und graubrauner Gefiederfarbe. Im Flug ist der deutlich heller graue Vorderflügel ein wichtiges Kennzeichen. Die Stimme der Graugans kann als typisches Gänsegeschnatter bezeichnet werden.

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Saatgans

Saatgans (Anser fabalis)
Die Saatgans sieht der Graugans sehr ähnlich.
Unterscheiden kann man die beiden aber daran, dass die Saatgans brauner und dunkler erscheint – vor allem der Kopf- und Halsbereich (im Flug wichtiges Zeichen). Der Schnabel ist schwarz mit mehr oder weniger deutlichen orangefarbenen Abzeichen. Auch die Beine sind orangefarben.

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