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Die Ordnung der Greifvögel umfasst die Familien der Habichtartigen und der Falken und beschreibt Vögel, die meist tagaktive Wirbeltierjäger sind. Manche Arten wie etwa der Wespenbussard oder Kleinfalken leben aber auch vorwiegend von Insekten. Manche wie etwa die Geier oder auch die Milane leben gänzlich oder zum überwiegenden Teil von Aas und Abfällen. Lebende Beute wird mit den Fängen gegriffen und bei den sogenannten Grifftötern (z.B. Habicht, Adler) durch kräftigen Druck von Zehen und Krallen getötet. Die Falken töten ihre Beute durch Genickbiss. Große Greifvögel stehen an der Spitze der Nahrungskette und haben kaum natürliche Feinde. Die Regulation erfolgt über Konkurrenz, Reviergröße und Nahrungsangebot.
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Steinadler (Aquila chrysaetos): Der Steinadler zählt zur Familie der Habichtartigen, er ist also Grifftöter, und zeichnet sich durch seine Größe bzw. Spannweite von rund zwei Metern aus. Jungvögel sind im Flug an den im äußeren Flügeldrittel befindlichen weißen Flecken und der weißen Basis am Stoß zu erkennen.
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Sperber (Accipiter nisus): Der zur Familie der Habichtartigen zählende Sperber hat eher kurze abgerundete Schwingen sowie einen relativ langen Stoß mit vier dunklen Querbinden, wobei der Unterstoß rein weiß ist. Die Oberseite ist einheitlich graubraun, ältere Männchen, die Sprinzen, sind blaugrau.
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Habicht (Accipiter gentilis): Charakteristisch für den Habicht ist der lange Stoß und die breiten Schwingen, die ihn zum geschickten und wendigen Flieger machen. Der Größe nach ist das Weibchen etwa bussardgroß, der Terzel deutlich kleiner. Habichtterzel und Sperberweib können manchmal verwechselt werden.
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Mäusebussard (Buteo buteo): Der zu den Habichtartigen zählende Mäusebussard ist der häufigste Greifvogel Europas. Er ist ein mittelgroßer, breitflügeliger in der Farbgebung sehr variabler Vogel. Die Farbe reicht von dunkelbraun bis fast weiß, wobei immer eine Sprenkelung zu beobachten ist. Der Mäusebussard ist äußerst anpassungsfähig und wirkt kompakt, gedrungen, mit kurzem Stoß und Hals.
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