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Wildbret ist gesund Drucken E-Mail

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Immer wieder hört man von Oberösterreichs Jägerschaft, dass Wildbret gesund ist, da es weniger Kalorien und weniger Fettanteil hat als Fleisch von Rindern Schweinen oder Hühnern. Nun, das stimmt zwar, die Unterschiede sind bei manchen Fleischarten jedoch gar nicht so groß, wenngleich es auf den ersten Blick so aussieht.

 

 

 

 

 

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"Gesundes“ Fett im Wildfleisch
Fett wird oft als ungesunder Bestandteil der Nahrung bzw. des Fleisches ange-sehen und wenngleich dies als allgemeine Aussage zutreffen mag, sind soge-nannte ungesättigte Fettsäuren für Menschen, aber auch für andere Säugetiere, essentiell und haben ausgesprochen positive Wirkungen. Diese ungesättigten Fettsäuren sind mit einem relativ hohen Anteil im Wildbret enthalten.
Fettsäuren sind für den Muskelaufbau wichtig und stellen wesentliche Bestand-teile der Zellmembranen dar. Ungesättigte Fettsäuren weisen an den Kohlen-stoffketten Doppelverbindungen auf, wobei es zwei Familien gibt: die Omega-3-Fettsäuren und die Omega-6-Fettsäuren. Sind mehr als eine Doppelverbindung vorzufinden, spricht man von mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

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Besonders positive Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben die Omega-3-Fettsäuren, die nach dem dritten Kohlenstoffatom eine Doppelverbin-dung besitzen. Diese sind vorwiegend im Fischöl, aber auch in Hanföl, Leinöl und Rapsöl enthalten. Weitaus mehr Nahrungsmittel besitzen Omega-6-Fettsäuren, wobei für eine gesunde Ernährung höchstens 5-mal so viele Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden sollten. Ein derart richtiges Verhältnis soll hauptsächlich Herz- und Gefäßkrankheiten vorbeugen.

 

 

 

 

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Was haben Omega-3-Fettsäuren mit Wildbret zu tun?
Dass Omega-3-Fettsäuren im Fisch enthalten sind, ist schon länger bekannt. Ne-ben reichlichem Fischkonsum kann aber auch auf anderem Wege das Verhältnis zugunsten des „gesunden“ Fettes verschoben werden: Nämlich durch Verzehr von einheimischem Wildbret, dass ebenfalls sehr reich an Omega-3-Fettsäuren ist (Tabelle 2).
Besonders stechen hier jedoch der Feldhase und das Reh hervor, also zwei Wildarten, die in Oberösterreich in sehr guten Beständen vorkommen und unbe-denklich in größerer Menge nachhaltig bejagt werden können.

icon Omega 3 Fettsäuren (38.79 kB)