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Jagdland OÖ Drucken E-Mail

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Oberösterreich ist auf Grund seiner landschaftlichen Vielfalt jagdlich äußerst interessant. Das Alpenvorland, das Mühlviertel und die Flyschzone mit zusammen rund 75 % der Landesfläche von insgesamt 11.979 km2 machen Oberösterreich innerhalb des Bundesgebietes zum Spitzenrehwildland.

Der Gebirgsanteil der Kalkalpen mit rund 25 % der Landesfläche - Pyhrn-Eisenwurzen, Almtal und Salzkammergut - beherbergt weiters Rotwild, Gams, Auer- und Birkwild. Im Zentralraum, im Inn- und Hausruckviertel und in der Donauniederung des Mühlviertels gilt die Niederjagd Hasen, Fasanen und Enten und bescheiden, aber wieder zunehmend, dem Rebhuhn.

Laut Statistik Austria 2007/2008 jagten in 929 oberösterreichischen Jagdgebieten im Jagdjahr 2007/2008 18.343 Jäger mit gültiger Jagdkarte, das sind etwa 15% der österreichischen Jäger. Interessant und zugleich erfreulich ist, dass der Trend der letzten Jahre bezüglich Frauenanteil in der Jagd weiter anhält. So jagen schon über 1.100 Frauen in oberösterreichischen Revieren, in manchen Bezirken bereits beinahe 10%.

Fast alle Genossenschaftsjagden und Eigenjagden sind in der Hand heimischer Jäger, nur 2 (!) Jagdreviere sind nicht an Österreicher verpachtet.