Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

JHBG “Garstnertal”

Aus der Chronik:

Gründer der JHBG "Garstnertal" war Adolf Seebacher, Gastwirt "Tommerl" am Gleinkersee, der die Gründungswünsche der Jägerschaft anläßlich der Beisetzung eines Waidmannes namens Wachter am 15.12.1970 aufgriff und erste Initiativen zur Begründung der JHBG setzte. Der ehemalige BJM Lattner gab nach Anfrage grünes Licht für die Gründung einer zweiten Jagdhornbläsergruppe innerhalb des Bezirkes.



Ab 1971 (Gründungsjahr) trat die JHBG dann als angemeldeter Verein des OÖ.LJV. bereits öffentlich in Erscheinung mit einem Mitgliederstand von zunächst 8 Mann. Erster Hornmeister war Adolf Seebacher und als Probelokal diente die Gaststätte am Gleinkersee. Grundausrüstung waren Fürst-Pless Hörner und Parforcehörner in B. Anfängliches Repertoire waren die wichtigsten Todsignale und einige einfachere Fanfaren.
Öffentliche Auftritte beschränkten sich zunächst auf Verblasen von Jagdstrecken, Beisetzungen, Hegeringbesprechungen, Hundeprüfungen, Jagdschießen, Ehrungen u.v.a.m..

Teile der Hubertusmesse (gekürzte Form, umgesetzt in B) wurden 1972 / 1973 eingeübt und Erstaufführung der Hubertusmesse war am 03.11.1973 in der Pfarrkirche Windischgarsten. Abwechselnd wurde sie dann in Spital/Pyhrn und Windischgarsten bzw. auch in der Unterlaussa und als Eustachiusfeier in Wildalpen in Zusammenarbeit mit Pater Bernhard aufgeführt.

Die erste einheitliche Kleidung erfolgte 1974 (grüne Anzüge, zusätzlich mit Pumphose, schwarze Hüte und grüne Jägermäntel). Die Bestreitung der Aufwendungen erfolgte aus den Erträgen der Aufführungen und zahllosen Spenden von Gemeinden, OÖ.LJV und privater Hand.

1977 kam es zu einer Umgruppierung. Durch die Bemühungen des damaligen Obmannes Ojg. Josef Mayerl konnten 6 neue Mitglieder aufgenommen werden. Zum neuen Probelokal wurde die Pension “Waldhof” auserwählt und neuer Hornmeister wurde Rupert Rinesch.
1983 kam es zu einer weiteren Aufstockung von 6 Bläsern. Zugleich erfolgte die zweite Neueinkleidung (Lederbundhosen, braune Steirerröcke, braune Hüte. Neuer Hornmeister war nun Norbert Berger.

1972 und 1976 wurde in Ried das Leistungsabzeichen in Silber bzw. die silberne Hornfesselspange erblasen. Ein schöner Erfolg für die damals noch junge Jagdhornbläsergruppe.
1978 konnte in Axberg/Thening beim OÖ.Jagdhornbläserwettbewerb zum ersten mal das Leistungsabzeichen in Gold errungen werden. Dieser Erfolg konnte 1980 beim Internationalen Jagdhornbläserwettbewerb in Ried/Innkreis und 1983 beim OÖ.Jagdhornbläserwettbewerb in Axberg/Thening wiederholt werden.

Die Erfolge der JHBG-Garstnertal erreichten ihren Höhepunkt am 29.05.1988 mit der Erringung des Titels “NATIONALER SIEGER” (Internationale Beteiligung) anläßlich des Wettbewerbes bei der Rieder Messe.

Anläßlich des Bezirksjägertages 2001, durchgeführt im Hotel “Sperlhof” in Edlbach, feierte die Jagdhornbläsergruppe ihr 30jähriges Bestandesjubiläum. Im darauf folgenden Frühjahr kam es aus beruflichen Gründen vieler Bläserkamerden zu einer längeren Pause der Probentätigkeiten und  Auftritte. Im Herbst 2001 wurde nach einer ausgiebigen Besprechung der normale Probenbetrieb wieder aufgenommen und ist die Jagdhornbläsergruppe Garstnertal seither wieder für jagdliche Anlässe unterwegs.

Die JHBG-Garstnertal hat derzeit einen Mitgliederstand von 12 Bläserkameraden.

Obfrau:
Mag. Evelyn Steiner
0676/5524452

Obmann-Stv.:
Fvw Markus Pernkopf

Hornmeister:
Wolfgang Herzog

Schriftführer:
Markus Humpl

Kassier:
Herwig Antensteiner

Chronist:
Max Roßmann sen.

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