Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Bezirksjägertag 2012

Bezirksjägertag Urfahr am 4.3.2012 in Bad Leonfelden

Eindrucksvolle Bilanz beim Bezirksjägertag Urfahr – 102% Abschussplanerfüllung als starkes Zeichen der Geschlossenheit und gemeinsamen Verantwortung für Wild, Wald und Natur.

Ein voller Erfolg war auch heuer die jagdliche “Generalversammlung” im Bezirk Urfahr-Umgebung, die heuer erstmals in der Stadt Bad Leonfelden stattfand. Über 500 JägerInnen setzten am Bezirksjägertag samt beeindruckender Hegeschau erneut ein starkes Zeichen der Einigkeit und des Zusammenhalts der gesamten Jägerschaft. Der Weg stimmt, 102% Abschussplanerfüllung und 89% Ier-Jagden sind wichtige Eckpfeiler für ein vertrauensvolles und funktionierendes Miteinander zwischen Grundeigentümern, Jägerschaft und Behörde.

Zustimmend aufgenommen wurde von der Jägerschaft auch das Ergebnis der landesweiten Novellierung der Oö. Abschussplanverordnung, wonach u.a. in nachhaltigen Ier-Jagden die Begehungen mit der Behörde erst 2014 wieder vorgesehen sind. Damit wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Stärkung der Eigenverantwortung von Jägern und Grundeigentümern in Verbindung mit einer Verwaltungsvereinfachung erreicht. Insgesamt 2/3 aller Reviere im Bezirk weisen eine nachhaltig ausgeglichene Wald-Wild-Balance auf und werden diese neue Möglichkeit auch nutzen.

Verantwortung ist Auftrag. Neben der quantitativen und qualitativen Abschussplanerfüllung wird in Zukunft auch seitens der Jagd ein besonderes Augenmerk auf die stetig steigenden Anforderungen an den Lebensraum der (Wild)Tiere und damit auch an die Jagd gelegt. Diese steigende Herausforderung kann nur in gemeinsamer Anstrengung aller Beteiligten und Partner bewältigt werden, um zunehmend belastenden Entwicklungen wie z.B. durch rücksichtslose Natur- und Freizeitnutzer gesamthaft entgegenzuwirken.

Bezirksjägermeister Franz Burner und BJM-Stv. HR DI Sepp Rathgeb konnten neben den Festrednern LJM ÖR Sepp Brandmayr und Jagdreferent LR Max Hiegelsberger wieder zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter LAbg. Arnold Weixelbaumer und Bgm. Dir. Alfred Hartl, die beiden LJM-Stv. Kons. Gerhard Pömer (Freistadt) und Rudolf Wagner (Ried), BJM Rudolf Kapsamer (Grieskirchen) und OFö Rudolf Traunmüller (Rohrbach), Mil-Kdt. von OÖ Generalmajor Mag. Kurt Raffetseder, BH Dr. Paul Gruber und BBKO ÖR Sepp Gossenreiter sowie Bezirksbäuerin Karin Kampelmüller als behördliche und bäuerliche Bezirksspitzen.

TOTENGEDENKEN – WEIDMANNS RUH
Im Gedenken und in enger Verbundenheit wurde den verstorbenen Weidkameraden ein letztes ehrendes Andenken erwiesen und für ihr Wirken und ihre lebenslange Treue zur oö. Jagd ein aufrichtiges Weidmannsdank ausgesprochen:
Ägidius Stingeder (Engerwitzdorf), Claus Lehner und Franz Berger (Feldkirchen), Heinrich Kulmon (Haibach), Franz Mayrhofer und Alfred Zinöcker (Lichtenberg), Josef Elmer (Oberneukirchen), Franz Kurzbauer (Reichenthal), Johann Pflügl (Steyregg) und Ehrenringträger WHR DI Josef W. Baldinger (Unterach a.A.).

GRUßWORTE
BBK-Obmann Sepp Gossenreiter dankte für die gewissenhafte und nachhaltige Erfüllung der Vorgaben der Abschussplanverordnung durch die Jägerschaft und für die vorbildliche Zusammenarbeit und Gesprächsbereitschaft. Dies sei Ausdruck des erarbeiteten Vertrauens zwischen Jägern, Grundbesítzern, Behördenvertretern und Verantwortungsträgern.
Der gemeinsame Wille zur Problemlösung und Gestaltung zeichnet den Bezirk Urfahr im Besonderen aus. Die neue Abschussplanverordnung ist zu begrüßen. Sie bietet neuen Spielraum, aber zugleich erhöhte Eigenverantwortung für Jäger und Grundbesitzer. Die Verbiss-Situation soll daher durch gemeinsame freiwillige Begehungen bis 2014 im Auge behalten werden, um die rücküberantwortete Eigenverantwortung dauerhaft abzusichern. Das Zukunftsthema Lebensraum, mehr Respekt vor dem Grundeigentum und weniger Ignoranz einiger Naturnutzer und auch Hundebesitzer ist einzufordern, die Spielregeln sind von allen einzuhalten.

BH Dr. Paul Gruber betonte in seiner Grußadresse die gute Gesprächsbasis und Qualität der Zusammenarbeit im Bezirk, das offene und kritische Ansprechen und gemeinsame Lösen von Problemen. Als Chef der Bezirksverwaltungsbehörde ist insgesamt ein sehr positives Ergebnis festzustellen. Der Weg der Zusammenarbeit soll von allen Jägern, Grundbesitzern und Verantwortungsträgern fortgesetzt werden.

Bgm. Dir. Alfred Hartl gratulierte und dankte der Jägerschaft für ihre Leistungen und die tägliche Arbeit auch für die Gesellschaft. Die Jagd trägt die Natur und die Umwelt im Herzen, sie steht für Handschlagqualität, Problemlösungsfähigkeit und für ein angenehmes partnerschaftliches Miteinander. Als Landessportdirektor sprach er von einem „tollen Doppelpass mit tollem Abschluss“. Dass diese jagdliche Vollversammlung erstmals hier stattfindet, ist für Bad Leonfelden ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung.

TÄTIGKEITSBERICHT – BJM FRANZ BURNER
BJM Burner legte Rechenschaft über das Jagdjahr ab, mit folgenden Eckdaten: 65.000 Hektar Jagdfläche, 45 Jagdgebiete, 984 Jagdkarten, darunter 149 Jagdschutzorgane.

Besonderen Anlass zur Freude gibt die von 32 der 36 Kandidaten bestandene Jungjägerprüfung. Seit Dezember 2011 wird die Jungjägerausbildung erstmals im Bezirk selbst angeboten. Das enorme Interesse der angehenden JungjägerInnen bestätigt diesen Weg. Eine fundierte Aus- und Weiterbildung ist Garant einer gedeihlichen Entwicklung der Jagd, sie hat daher hohe Priorität bei den Bezirksverantwortlichen. Ein Dank gebührt allen Ausbildnern. Auch die vielfältige Aktionen in den Revieren wie Schule Jagd sind Herzstücke, sie bringen besonders den Jungen eine gesamthafte Sichtweise und jagdliche Zusammenhänge näher.

Mit insgesamt 5.333 Stück Rehwild wurde der Abschussplan zu 102 % erfüllt, ergänzt durch 5 Stück Rotwild, 3 Dammwild, 82 Schwarzwild, 3361 Nieder- und 1.102 Stück Raubwild. Eine flächendeckend ausgeglichene Wald-Wild-Balance wird von der Jägerschaft weiterhin genau im Auge behalten. Besonderer Dank gebührt hier auch den Grundeigentümer- und Behördenvertretern für das konstruktive Miteinander und einvernehmliche Lösung der verschiedensten Probleme während des Jagdjahres.

Mit der neuen Oö. Abschussplanverordnung wurde ein vernünftiger und gangbarer Weg gefunden, 2/3 aller Jagden im Bezirk sind nachhaltig und müssen in den nächsten 2 Jahren nicht mehr behördlich begangen werden. Diese Zurückgabe der Verantwortung an Jäger und Grundeigentümer ist ein wichtiges Signal und entspricht der eigentlichen Grundidee.

Bezirkshundereferent Michael Burner wurde für 35 Jahre Engagement, Verantwortung und Vorbildwirkung mit jahrzehntelangen Verdiensten besonders gedankt. Die in Ausbildung befindlichen Hunde sichern eine gute Flächendeckung unserer vierbeinigen Jagdgehilfen. Ein jagdlicher Höhepunkt war die erfolgreiche Brauchbarkeitsprüfung am 26.09.2011.

6 Jagdhornbläsergruppen und die Bezirks-Jagdhornbläsergruppe Grenzland mit insgesamt 79 BläserInnen leisteten wiederum eine Vielzahl beeindruckender Einsätze und Auftritte, auch bei internationalen Bläserwettbewerben. Die JBG Steyregg feierte das 30-Jahr-Jubiläum. Die Ehrungen für jahrzehntelange Mitgliedschaft am heutigen Bezirksjägertag sind ein Zeichen des Dankes für diese wichtige und sympathische Visitenkarte der Jagd.

Besonders erfolgreich war die landesweite Flurreinigungsaktion „Frühjahrsputz 2011“ gemeinsam mit dem Naturschutzbund OÖ, dem OÖ. Landesabfallverband und den Gemeinden, die im Bezirk flächendeckend durchgeführt wurde.

Viele jagdliche Veranstaltungen der Bezirksgruppe oder Jagden haben schon gute Tradition: das Bezirksjagdschiessen in Treffling, das bekannte „Maibock-Halali“ in Oberneukirchen, die Verleihung der Wild-Qualitätsplakette heuer an den Kirchenwirt in Gramastetten, ein Wild-Zerwirkkurs in Lichtenberg, Jägerbälle in Kirchschlag, Steyregg oder Engerwitzdorf, Raubwildstreckenlegungen in Sonnberg und St. Gotthard und vieles mehr.

BERICHTE DER BEHÖRDE

OFR DI Waldemar Stummer und ORR Maga. Claudia Pflügl betonten das erfreuliche Ergebnis der Abschussplanerfüllung und der Begehungen mit fast 90% Ier-Jagden, damit sei man landesweit bei einem Spitzenwert. Es wurde rechtzeitig beim weiblichen Wild eingegriffen und auch ein strukturell richtiger Abschuss getätigt. Das Ziel, dieses sehr hohe Niveau zu halten oder sogar zu steigern, setzt ehrliches Bemühen und ein hohes Maß an Eigenverantwortung voraus, beides ist im Bezirk gegeben. Der Wald ist mit seiner CO2-Speicherfähigkeit auch ein wichtiger Faktor im Klimaschutz.
AUSZEICHNUNGEN EHRUNGEN

Besonderer Höhepunkt waren die Auszeichnungen für 60 bzw. 50 Jahre Mitgliedschaft im oö. Landesjagdverband, die Verleihung der Raubwildnadeln und der Jagdhornbläser-Treueabzeichen für Verdienste um die Jagd und wertvolle Kulturpflege. LJM ÖR Sepp Brandmayr nahm diese Auszeichnungen vor, die von BJM-Stv. HR DI Sepp Rathgeb mit interessanten jagdlichen Ausführungen begleitet wurden.

60 Jahre Mitgliedschaft im Oö. Landesjagdverband
Leopold Zarzer (Alberndorf), Ing. Michael Landl (Altenberg), Franz Mayrbäurl (Feldkirchen) und Franz Weinzierl (Goldwörth).

„Goldener Bruch“ für 50 Jahre Treue
Josef Rammer, Rudolf Sager (Alberndorf), Josef Hofmann (Eidenberg), Rupert Weidinger (Gramastetten I), Wilhelm Hofmann (Gramastetten II), Johann Roither (Herzogsdorf II), Franz Haslinger (Lichtenberg), Kurt Kaczirek (Ottensheim), Hermann Hauser, Hubert Pree (Reichenthal), Erwin Kreindl (Steyregg).

Raubwildnadel
Karl Eckerstorfer (Gramastetten II), Rudolf Hehenberger (Haibach), Elisabeth Haudum (St. Gotthard).

“Ehre, wem Ehre gebührt” – mit der Raubwildnadel ausgezeichnete Jäger der Bezirksgruppe Urfahr
v.l.n.r. Maga. Claudia Pflügl, BBKO ÖR Josef Gossenreiter, LJM ÖR Sepp Brandmayr, OFR DI Waldemar Stummer, Rudolf Hehenberger/Haibach, LR Max Hiegelsberger, Elisabeth Haudum/St. Gotthard, BH Dr. Paul Gruber, Karl Eckerstorfer/Gramastetten, BJM-Stv. HR DI Sepp Rathgeb und BJM Franz Burner

Jagdhornbläser-Treueabzeichen
30 Jahre: Roman Burgstaller jun. (JGB Steyregg), Rudolf Reischl (JBG Gramastetten)
35 Jahre: Karl Glaser (PJBC Nordwald)
40 Jahre: Josef Gaisbauer, Rupert Weidinger (JBG Gramastetten)
45 Jahre: Landes-Viertelobmann August Wolfsegger (BJBG Grenzland)
50 Jahre: Hubert Manzenreiter, Josef Rottensteiner (PJBC Nordwald)

Ausgezeichnet und besonders bedankt wurde neben Bezirkshundereferent Michael Burner für 35 Jahre besondere Verdienste auch “Pensionist in spe” Amtstierarzt HR Dr. Rudolf Pangerl für sein 27-jähriges Engagement auch um die heimische Jagd.

“Ehre, wem Ehre gebührt” – Amtstierarzt HR Dr. Rudolf Pangerl wurde vom Oö. Landesjagdverband für jahrzehntelange besondere Verdienste gedankt
v.l.n.r. BH Dr. Paul Gruber, LJM ÖR Sepp Brandmayr, Maga. Claudia Pflügl, HR Dr. Rudolf Pangerl, LR Max Hiegelsberger, BJM-Stv. HR DI Sepp Rathgeb und BJM Franz Burner

BERICHTE DER EHRENGÄSTE

LJM ÖR Sepp Brandmayr betonte die positive Leistungsbilanz und damit Vorbildfunktion der Bezirksgruppe Urfahr. Er dankte allen JägerInnen für ihre vielfältigen Bemühungen und ausgezeichnete Arbeit im Sinne unserer heimischen Jagd.

In seinem Grundsatzreferat wurde neben anderen Herausforderungen auf aktuelle Themen eingegangen:

Bei den Jagdprüfungen wird ab 2013 auch ein Trefferlimit beim Schrotschuss eingeführt und damit die Voraussetzung für die gegenseitige Anerkennung der Jagdkarten zwischen den Bundesländern geschaffen.

Unter Federführung von LJM-Stv. Gerhard Pömer und BJM-Stv. Sepp Rathgeb wurde von den oö. JägerInnen eine eigene OÖ. Jägertracht samt Hut entworfen, die am 19.5. bei der „Schlosspirsch“ in Steyregg vorgestellt wird.

In Kremsmünster findet heuer wieder eine Landeshubertusmesse statt.

Mit der neuen Novelle des Oö. Jagdgesetztes und der Oö. Abschussplanverordnung konnten
Bei der Novelle der Oö. Abschussplanverordnung konnten in schwierigen Verhandlungen mit Landwirtschaftskammer und Land OÖ richtige und wichtige Schritte zur Stärkung der Eigenverantwortung von Jägerschaft und Grundbesitzern bei gleichzeitiger Verwaltungsvereinfachung erreicht werden. Weitere Herausforderungen sind insbesondere die waldarmen Gebiete und die zunehmende Freizeitnutzung. Derzeit wird das mehrdimensionale Problem des Wildeinflusses eindimensional betrachtet, hier braucht es landesweit neue Ansätze. Bis 2014 sollen dazu wissenschaftliche Grundlagen vorliegen. Das grundsätzliche Bekenntnis zum bestehenden System steht außer Streit, ein gedeihlicher Weg kann nur gemeinsam mit Grundbesitzern und Forst erfolgen.
Die Oö. Verwaltungsreform sieht eine Verlagerung von Kompetenzen vom Land zum Oö. Landesjagdverband vor, der damit tw. auch eine Behördenfunktion bekommt. Ziele waren eine Stärkung der Jagd mit gleichzeitiger Verwaltungsvereinfachung.

An die Europäische Kommission wurde eine im Landesjagdausschuss beschlossene Resolution mit jagdlichen Forderungen übermittelt. Auf regionale Besonderheiten und Traditionen ist Rücksicht zu nehmen, sie sind zu wahren. Zukunftsherausforderungen sind insbesondere das Thema Lebensraum mit einem guten Neben- und Miteinander aller Naturnutzer und eine landesweit ausgewogene Wald-Wild-Balance.

Für eine erfolgreiche Arbeit für unsere Jagd braucht es Geschlossenheit nach innen und Akzeptanz nach außen bei den Partnern und der nichtjagenden Bevölkerung. Dafür sind die oö. JägerInnen Schrittmacher und Garanten.

Jagdreferent LR Max Hiegelsberger gratulierte zur eindrucksvollen Leistungsschau in hoher Qualität. Die gegenseitige Gesprächsbereitschaft und das Miteinander ist auch zukünftig die zentrale Grundvoraussetzung zur Absicherung des bestehenden Genossenschaftsjagd-Systems. Hier sitzen Jägerschaft und Landwirtschaft in einem Boot. Für die steigenden Anforderungen sind gemeinsame Lösungsansätze nötig, wie für die Problematik bei den Rabenvögel oder Biber. Hier wird das Jagdressort praxisnahe und unbürokratische Lösungen einzufordern.

Von 62 JungjägerInnen-Kandidaten im Bezirk sind viele aus der Landwirtschaft. Hier wird der Grundstein für eine gesamthafte fundierte Ausbildung der JungjägerInnen gelegt. Ein erfolgreicher Zukunftsweg braucht gut ausgebildete und engagierte Jäger, nachhaltig gemeinsames Bemühen und einen ehrlichen Dialog mit Handschlagqualität. Das zeigt, die Jagd im Bezirk Urfahr-Umgebung spricht an und ist auf richtigem Kurs.

Für die musikalische Umrahmung in der vollen Sporthalle, die von den heimischen Jagdleitern Johannes Huemer und Anton Gabauer mit ihren JägerInnen in ein schmuckes grünes Jagdkleid gewandet wurde, sorgte die Bezirks-Jagdhornbläsergruppe Grenzland unter Landes-Viertelobmann Gustl Wolfsegger und Hornmeister Roman Burgstaller, die alle 6 Jagdhornbläsergruppen des Bezirkes vereint. Mit dem Oö. Jägermarsch fand der jagdliche Bezirkshöhepunkt einen würdigen Abschluss.

Fotoquelle: www.was-tuat-si.at
Kontakt:
BJM-Stv. HR DI Josef Rathgeb, 4181 Oberneukirchen, Quellenweg 1
Tel. 0664 / 600 72 11113
Mail: josef.rathgeb@ooe.gv.at

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