Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Parcours durch die Natur – Schule und Jagd in der JG-Rutzenham

Parcours durch die Natur - Rund um´s Naturerleben und Begreifen mit rund 60 Kindern der Volksschule Bach.

 Nur was wir schätzen – schützen wir, und wenn wir darüber Bescheid wissen, kennen wir auch ihre Zusammenhänge.

Aus diesem Motiv heraus veranstaltete die Jägerschaft  Rutzenham am 26.06.2015  mit rund 60 Kindern der Volksschule Bach einen Parcours durch die Natur.In 4 verschiedenen Stationen wurde den Kindern viel Wissenswertes vermittelt und die möglichen Zusammenhänge nahegebracht.

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  1. Station:

Die Biene – Honig ist mehr als nur süß! Unsere Imkerin Fr. Susi Seiringer  veranschaulichte den Kindern das Leben und Arbeiten einer Biene im Bienenstock. Lebensraum, Bienensterben und der Lebenszyklus einer Königin waren die Themen im gemeinsamen Gespräch.

Ihr Bio-Honig hinterließ nicht nur einen besonders süßen sondern einen besonders wertvollen Einblick unserer heimischen Honigbiene und der unverzichtbaren Arbeit des Imkers.

  1. Station:

Mein Freund – der Jagdhund:  Hunde – Jagdhunderassen – Aufgaben – wie verhalte ich mich gegenüber einem Hund, sind Inhalte der zweiten Station. Hundeführer Herr Sitter und seine Weimaraner-Hündin sowie die Deutsch-Kurzhaarhündin waren schnell der Liebling aller Kinder. Jagdliche Aufgaben sowie die gesetzlich notwendigen Ausbildungsanforderungen in der Jagdhundeausbildung stellte die Deutsch-Kurzhaarhündin mit Freude und viel Eifer bei den Kindern unter Beweis.

  1. Station:

Lebensraum – Wohnung Wald:

Bezirksförster Ing. Christian Brunner und BJM  & Jagdleiter Anton Helmberger  teilten die Kinder in zwei Gruppen.

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Der Förster besuchte die größte Fichte des Waldes, um den Einfluss von Licht, Schatten und Nährstoffen zu erforschen. Laubfrösche, Erdkröten, Spinnen, Früchte und Pflanzen des Waldes zuzuordnen stießen dennoch auf Hindernisse, die von Ing. Christian Brunner mit vielen  verständlichen Worten erklärt wurden.

In der Gruppe des Jägers wurden Natur, Tiere und Jagd, Tierspuren, Winterfütterung und Pirschzeichen besprochen und im geweckten Forschergeist untersucht. Bei einem Dachs- und Fuchsbau waren die Zusammenhänge von Lebensraum und Wald als Wohnung unserer wildlebenden Tiere das Thema. Überraschend viel trugen bereits die Kinder zu den einzelnen Fragestellungen sowie zu einem besseren Verstehen beim Entdecken der heimischen Tier- und Waldlandschaft bei.

  1. Station:

Die tollkühnen Jagdflieger

Der Uhu ist in seinem freien Flug vom menschlichen Ohr kaum zu hören. Die Kinder bestaunten die imposante und ehrwürdige Erscheinung mit rücksichtsvoller Stille. Dieser stillste Jäger, der Hase, Fuchs und Igel als Lieblingsspeisen gerne am Mittagstisch hätte, nahm sein Bestaunen durch die Kinder gelassen hin.

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Vom Uhu bis zum jungen Steinadler, vom ruhigen bis zum dominanten Jäger unserer Naturlandschaft, von einem behutsamen Streicheln des Uhus bis zur beeindruckenden Spannweite des heranwachsenden Adlers wurden vom Falkner Mike Etselsdorfer den Kindern ein „Immaterielles Kulturerbe“ nahe gebracht. Denn die jagdliche Falknerei ist eine soziale traditionelle Jagdkunst, die Natur und Umwelt respektiert und daher wurde sie von der UNESCO in die repräsentative Liste  des „Immaterielle Kulturerbe“ aufgenommen.

Mit einem großen Applaus der Kinder und einem Danke durch Frau Dir. Siegried Bichl für diesen tollen Vormittag fanden diese gemeinsamen Stunden „Rund um´s Naturerleben  und Begreifen“ ein lehrreiches Ende.

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Jägerschaft Rutzenham.

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