Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Habicht

Charakteristisch für den Habicht (Accipiter gentilis) ist der lange Stoß und die breiten Schwingen, die ihn zum geschickten und wendigen Flieger machen. Der Größe nach ist das Weibchen etwa bussardgroß, der Terzel deutlich kleiner. Habichtterzel und Sperberweib können manchmal verwechselt werden.

Die Oberseite des adulten Habichts ist schiefergrau bis graubraun. Die Unterseite ist weiß mit feiner Querbänderung („gesperbert“). Je feiner und schmäler diese Querbänderung ist, desto älter ist übrigens der Vogel.
Junghabichte, die auch Rothabichte genannt werden, sind oberseits dunkelbraun und weisen auf der Unterseite dunkelbraune Längsflecken (Tropfen) auf.
Im Gegensatz zum Bussard weist der Stoß 3 bis 4 breite Querbinden auf (Bussard feine Querbänderung).

Brutzeit: April
Brutdauer: 37 – 39 Tage
Gelege: meist 2 – 4 Eier

Verbreitung:
Der Habicht bewohnt die Waldzone Eurasiens und Nordamerikas und ist in Österreich weit verbreitet, aber viel seltener als der verwandte Sperber.
Bevorzugt werden abwechslungsreiche Waldlandschaften, die bis zur Waldgrenze hinauf besiedelt werden. Vor allem Altholzbestände, die an offene und deckungsreiche Areale angrenzen sind optimale Habitate für den Habicht.
Er ist ein vielseitiger Vogeljäger, der aber auch Kleinsäuger bis Hasengröße schlägt, wobei das größere Weibchen selbstverständlich die größere Beute zustande bringt.
Der Habicht ist ganzjährig geschont.

Hörprobe:

 

zurück drucken  teilen