Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Sperber

Der zur Familie der Habichtartigen zählende Sperber (Accipiter nisus) hat eher kurze abgerundete Schwingen sowie einen relativ langen Stoß mit vier dunklen Querbinden, wobei der Unterstoß rein weiß ist. Die Oberseite ist einheitlich graubraun, ältere Männchen, die Sprinzen, sind blaugrau.

Die Unterseite ist weiß und fein quer gebändert (“gesperbert”), wobei die Farbe der Sprinzen rostrot ist, die der Weibchen schwarzgrau.

Sperber bevorzugen gut strukturierte Landschaften mit Wald und Offenflächen und jagen vor allem Kleinvögel bis Drosselgröße; Kleinsäuger machen nur einen geringen Anteil der Beute aus.

Brutzeit: April/Mai
Brutdauer: 33 – 35 Tage
Gelege: meist 4 – 6 Eier

Verbreitung:
Der Sperber brütet in ganz Europa und ist neben Mäusebussard und Turmfalke der häufigste Greifvogel in Österreich. Die Horste werden meist am Rand von Nadelwäldern in Dickungen oder Stangenhölzer gebaut, wobei er auch in Feldgehölzen oder Parkanklagen brütet.
Er zählt zwar zum Wild, ist aber ganzjährig geschont.

Hörprobe:

 

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