Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Steinadler

Der Steinadler (Aquila chrysaetos) zählt zur Familie der Habichtartigen, er ist also Grifftöter, und zeichnet sich durch seine Größe bzw. Spannweite von rund zwei Metern aus. Jungvögel sind im Flug an den im äußeren Flügeldrittel befindlichen weißen Flecken und der weißen Basis am Stoß zu erkennen.

Mit zunehmendem Alter verschwinden die weißen Anteile und die Vögel sind einfärbig dunkelbraun. Das weiß der Stoßbasis kann sich bis etwa zum 5. oder 6. Jahr halten.
Die Reviergröße eines Paares schwankt von 5.000 bis 15.000 Hektar, wobei der Durchschnitt, abhängig vom Lebensraum und Konkurrenz, etwa bei 7.000 bis 10.000 Hektar liegt.

Brutzeit: Mitte März – Mitte April
Brutdauer: 43 – 45 Tage
Gelege: meist 2 Eier

Verbreitung:
Steinadler wurden in Mitteleuropa vom Menschen in die Gebirge zurück gedrängt, kommen aber heute immer mehr auch in Mittelgebirgslagen und zunehmend im Alpenvorland wieder vor. Der Lebensraum im Alpenraum ist mehr oder weniger gesättigt, wobei aber ein bestimmter Gefährdungsgrad dieses Vogels durch die geringe Besiedlungsdichte – bedingt durch die großen Territorien – bestehen bleibt.
Zum Leben benötigt er Felswände oder Altbäume für die Anlage von Horsten sowie offene bzw. halboffene Flächen zur Jagd nach größeren Beutetieren.
Der Steinadler ist ganzjährig geschont.

Hörprobe:

 

zurück drucken  teilen