Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Großes Wiesel, Hermelin

Das Hermelin (Mustela erminea) gehört, ebenso wie sein kleinerer Verwandter das Mauswiesel oder kleines Wiesel (Mustela nivalis), zur Familie der Marderartigen. Gemeinsam mit dem Mauswiesel zählt es zu den kleinsten Raubsäugetieren. Der langgestreckte Körper des Hermelins ist äußerst beweglich. Der Balg ist oberseits braun, die Unterseite weißlich, die Trennlinie dazwischen – im Gegensatz zum Mauswiesel – scharf. Das Hermelin ist im Winter bis auf die schwarze Rutenspitze rein weiß.

Ranzzeit: April – Juli
Trächtigkeitsdauer: rund 40 Wochen inkl. Keimruhe (etwa bis Februar)
Wurfzeit: April
Junge: 5 – 6

Verbreitung: Hermeline kommen bis über die Waldgrenze hinauf vor, meiden jedoch große geschlossene Waldgebiete. Sie bevorzugen abwechslungsreiches Gelände mit Wiesen und Hecken, besiedeln auch gerne wassernahe Lebensräume. Gerne halten sie sich auch in der Nähe von Wirtschaftsgebäuden auf.

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