Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Steinmarder

Der Steinmarder (Martes foina) hat einen schlanken, gedrungenen, kurzläufigen Körperbau (Kopf-Rumpf-Länge 40 – 50 cm) und eine 21 – 27 cm lange, buschige Rute. Rüden werden größer und schwerer als Fähen. Der Kopf ist relativ kurz, ca. 6 cm breit und sehr flach. Die Ohren sind kurz, breit und abgerundet. Das Fell hat eine grau- bis schwarzbraune Grannenfärbung, die Unterwolle schimmert weiß durch. Sein weißer Kehlfleck ist zu den Vorderbeinen hin gegabelt. Der Nasenspiegel des Steinmarders ist meist fleischfarben. Die Sohlen der Pfoten sind unbehaart.

Ranzzeit: Juli – August
Trächtigkeitsdauer: 40 Wochen inkl. Keimruhe (August – Dezember)
Wurfzeit: April
Junge: 3 – 4

Verbreitung: Der Steinmarder ist in ganz Oberösterreich verbreitet. Er kann bis zu einer Höhe von 2000 Meter über dem Meer vorkommen, entwickelte sich aber zusehends zu einem echten Kulturfolger. Sogar in der Großstadt fühlt er sich wohl. Mancher Autobesitzer konnte schon unangenehme Bekanntschaft mit ihm machen.

Hörprobe:

 

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