Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Jagdfasan

Der zur Familie der Glattfußhühner zählende „Jagdfasan“ (Phasianus sp.) ist aus der Kreuzung verschiedener Unterarten, nämlich dem Böhmischen Jagdfasan (Phasianus colchicus colchicus), dem Chinesischen Reis- oder Ringfasan (Ph. c. torquatus) und dem Mongolischen Fasan (Ph. c. mongolicus), hervorgegangen. Der Hahn ist sehr bunt. Mit Hilfe des Sporns an den Ständern kann man das ungefähre Alter schätzen. Das Gewicht beträgt rund 1-1,5 kg. Die Henne ist etwas kleiner und von brauner Farbe.

Paarungszeit: April – Juni
Brutdauer: 3,5 Wochen
Gelege: 8 -12 Eier

Verbreitung: Der Fasan wurde schon von den Griechen und Römern in Italien und Südengland angesiedelt. Seit über 1000 Jahren lässt sich sein Vorkommen im deutschsprachigen und böhmischen Raum nachweisen.
Der für die Niederwildjagd sehr bedeutende Hühnervogel braucht einen Lebensraum, in dem er offene Flächen zum Äsen und Balzen und auch Deckung, sowie im Sommer Wasserstellen findet. Im Winter soll die Schneedecke nicht zu hoch werden.
Ihre Verbreitung beschränkt sich in Österreich hauptsächlich auf das Flachland und auf Teile des Voralpengebietes.
In Oberösterreich kommt er vom unteren Mühlviertel bis ins Voralpenland vor, wobei die höchsten Strecken in den Becken des Alpenvorlandes erzielt werden.

Hörprobe:

 

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