Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Rehwild

Das zu den Trughirschen zählende Reh (Capreolus capreolus) erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 80 cm und eine Kopf-Rumpf-Länge von 95 bis 135 cm. Die Geiß ist kleiner als der Bock. Das Reh besitzt hohe Läufe mit schmalen, scharfrandigen Schalen. Es kann schnell laufen, weit springen und gut schwimmen.

Seine Decke ist im Sommer rotbraun und im Winter graubraun mit einem weißen Spiegel, mit dessen Hilfe u.a. das Geschlecht unterschieden werden kann. Er dient wahrscheinlich den Kitzen zur Orientierung und hilft dem nachfolgenden Rudel auf der Flucht.

Brunftzeit: Juli – Mitte August
Trächtigkeitsdauer: ca. 40 Wochen, davon 18 Wochen Keimruhe (August – Dezember)
Setzzeit: Mai – Juni
Kitze: meist 2, selten 1 oder 3

Verbreitung: Das Reh ist die häufigste und kleinste Hirschart in Europa, die vom Tiefland bis in das Hochgebirge vorkommt. Anatomisch muss man das Reh zu den “Schlüpfern” einteilen. Es kann von seinem Körperbau her besonders gut den Lebensraum des Waldrandes und des Unterholzes nützen. Als ausgesprochener Kulturfolger kommt das Reh bis in die Nähe menschlicher Siedlungen vor.
In Oberösterreich ist das Rehwild in allen Bezirken stark vertreten.

Hörprobe:

 

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