Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Bläßhuhn

Das zur Familie der Rallen zählende Bläßhuhn (Fulica atra) ist von rundlicher gedrungener und dunkler Gestalt und zählt neben der Stockente zu den häufigsten und weitverbreitetsten Schwimmvögel. Das Gefieder ist dunkel schiefergrau bis schwarz. Die Beine und die langen Zehen, die mit Schwimmlappen versehen sind, sind von überwiegend grüngrauer Färbung.

Das weiße Stirnschild, wovon die Vögel ihren Namen haben, ist bei Männchen größer als bei Weibchen und allgemein im Herbst kleiner als im Frühjahr.

Brutzeit: April – Juli
Brutdauer: 21 – 23 Tage
Gelege: 3 – 12 Eier

Verbreitung: Als häufiger Jahresvogel in allen Teilen Mitteleuropas findet man Bläßhühner an stehenden und langsam fließenden Binnengewässern aller Art; im Herbst und Winter auf großen Seen meist in großen Scharen. Bläßhühner verteidigen während der Brutzeit heftig ihre Reviere. Dass allerdings die Bläßhühner auch aggressiv gegen Enten und andere Wasservögel reagieren sollen, stimmt nicht unbedingt. Beobachtungen zeigen oft, dass ins Bläßhuhnrevier eindringende Enten einmal attackiert und im nächsten Moment schon wieder toleriert werden.
Bläßhühner sind typische Allesfresser und können bei Wasserverschmutzungen stark zunehmen, da sie von Algen und abgestorbenen Pflanzenteilen leben.

Hörprobe:

 

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