Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Waldschnepfe

Die Waldschnepfe (Scolopax rusticola) zählt zur Familie der Schnepfenvögel und sieht der unter Naturschutz stehenden Bekassine ähnlich. Der Größe nach ist sie einer kleinen Taube ähnlich, hat einen gedrungenen Körper und einen langen Schnabel, den Stecher. Auf dem Kopf hat sie zwei bis drei breite Querstreifen (die der Bekassine sind längsgestreift).

Durch ihr braunes gesprenkeltes Federkleid ist die Waldschnepfe äußerst gut getarnt. Außerdem ist die dämmerungsaktiv, sodass die Lebensweise schwer zu beobachten ist.

Ihre Nahrung besteht aus Kleintieren des Bodens, Regenwürmern und Insekten, die mit dem pinzettenartigen Stecher geschickt gegriffen werden können.

Brutzeit: März – Juli
Brutdauer: 21 Tage
Gelege: 4 Eier

Verbreitung: Die polygyne Waldschnepfe (das heißt, ein Männchen begattet mehrere Weibchen) brütet von der Waldzone Westeuropas bis Japan. In unseren Breiten tritt sie überwiegend als Zugvogel von Februar/März bis Oktober auf, wobei Mitte April der Durchzug der im Norden brütenden Vögel seinen Höhepunkt erreicht. Die Waldschnepfe brütet in ausreichend feuchten Waldgebieten mit guter Struktur. Obwohl Laub- und Mischwälder zu ihren bevorzugten Lebensräumen zählen, besiedeln die Waldschnepfen im Gebirge auch reine Nadelwälder.

Hörprobe:

 

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