Coronavirus: Aktuelle Informationen für Jägerinnen und Jäger (Stand 31.03.2020)

Die derzeitige Situation bedeutet für jeden Einzelnen von uns eine große Herausforderung und Veränderung.

Foto: AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

Die Österreichische Bundesregierung hat einen Maßnahmenplan veröffentlicht, der von jedem von uns verantwortliches Handeln im Umgang mit sozialen Kontakten verlangt, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Es ist keine Kannbestimmung, sondern eine Mussbestimmung, um die ältere Generation und uns alle zu schützen.

Wir übernehmen Verantwortung und haben seit 16. März 2020 aufgrund des Appells der Regierung das Büro des OÖ. Landesjagdverbandes für den Parteienverkehr geschlossen. Die Geschäftsstelle ist mit einem Journaldienst besetzt (Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 15:00 Uhr und Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr).

Sie erreichen uns per Mail an office@ooeljv.at oder telefonisch unter 07224/20083.

Wichtige Informationen erhalten Sie auch hier auf unserer Website www.ooeljv.at

Aufgrund des Beschlusses, dass Veranstaltungen gänzlich untersagt sind und sich an keinem Ort mehr als fünf Menschen auf einmal treffen sollen, sofern dies nicht zur Bekämpfung des Coronavirus dient, wurden folgende Maßnahmen getroffen:

  • Alle Veranstaltungen, Seminare und Sitzungen des OÖ Landesjagdverbandes auf Landes,- aber auch auf Bezirksebene sind bis mindestens Ostern abgesagt! Dazu zählen die beiden Wildbeschaukurse am 4. und 18.04.2020, Frauen & Jagd am 17.04.2020.
  • Alle Jagdkurse und Jagdhüterkurse werden bis auf weiteres ausgesetzt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Informationen erhalten Sie beim Kursleiter.
  • Alle Jagdprüfungstermine sind abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben.
    Die neuen Termine werden mit den zuständigen Bezirksjägermeistern abgestimmt, sobald dies aufgrund der aktuellen Situation möglich ist.
  • Die Jagdhüterprüfungen finden im Herbst statt. Bei Fragen zur Prüfung wenden Sie sich bitte an die Landesregierung.
  • Der Schießpark Viecht wird mit sofortiger Wirkung und bis mindestens 13. April geschlossen.
  • Jegliche Zusammentreffen wie Stammtische, Wald- und Jagdpädagogik sowie auch Probenveranstaltungen der Jagdhornbläsergruppen und Jägerchöre sind abzusagen

Bzgl. geplanter Begehungen zur Bewertung von Vergleichs- und Weiserflächen wenden Sie sich an die jeweils zuständige Bezirkshauptmannschaft.

Reviergänge, Ansitze sowie die gesetzlich erlaubte Jagdausübung oder auch der Bau und die Instandhaltung von Jagdeinrichtungen sind nach wie vor erlaubt. Es dürfen weiterhin Fütterungen oder Salzlecken beschickt und Blüh- oder Wildäcker angebaut werden. Auch Forstmaßnahmen sind nach wie vor möglich. Aber bitte nur unter den Voraussetzungen, wie sie die Bundesregierung vorgibt! Also entweder alleine oder nur mit Menschen, die im eigenen Wohnungsverband leben oder wenn ein Abstand von mindestens 1 Meter zu anderen Menschen sichergestellt werden kann!

Um Wildschäden zu vermeiden und auch in Anbetracht der Gefahr durch die Afrikanische Schweinepest soll die Schwarzwildbejagung durch Einzelpersonen natürlich weitergeführt werden. Die Untersuchungen betreffend Trichinen bei der AGES erfolgen weiterhin in gewohnter Weise und Geschwindigkeit. Proben können per Post direkt an die AGES oder über Medlog versendet werden. Diese können notfalls auch in anderen Probenbehältern (Plastiksackerln) abgegeben werden, sofern die Probenbehältnisse nicht über die Veterinärdienste der OÖ Bezirksverwaltungsbehörden erhältlich sind. Bitte bei der zuständigen Behörde anrufen, um sich zu erkundigen, ob der Service des Trichinenversandes zur Zeit angeboten wird oder nicht. Wenn ja, bitte die Anweisung der BH zu befolgen. Wenn nein, bitte die von der AGES genannten Versandmöglichkeiten nutzen. Sollten mehrere Jägerinnen und Jäger eines Revieres oder zusammenhängenden Jagden betroffen sein, wäre es zu begrüßen, wenn eine koordinierte Probenabgabe durch eine Person erfolgt. Bei der Probensammlung ist jedenfalls der direkte Kontakt zu Personen zu vermeiden und der größtmögliche Abstand ist einzuhalten. Die Probenbegleitschreiben sind vollständig von der Erlegerin / dem Erleger auszufüllen und der Probe beizulegen.

Auch sollten sich Jägerinnen und Jäger vor dem Erlegen erkundigen, ob der Wildbrethändler zurzeit seinen gewohnten Betrieb aufrecht hat. Grundsätzlich ist zu planen, wie das Wildbret ohne direkten Kontakt bzw. mit größtmöglichem Abstand und unter Wahrung der weiteren Empfehlungen von der Bundesregierung in Verkehr gebracht werden kann, wenn dies erforderlich ist. Jägerinnen und Jäger können die Direktvermarktung aufrecht erhalten und die regionale Bevölkerung über die Möglichkeit mit qualitativ hochwertigem Fleisch versorgt zu werden, informieren. Bei direktem Kundenkontakt ist auf die Hygiene und den Mindestabstand von einem Meter zu achten.

Gerne werden wir Sie in den kommenden Tagen/Wochen über die weitere Vorgangsweise informieren. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung in dieser herausfordernden Zeit.

Hier nochmal auf einen Blick zusammen gefasst was momentan für Jägerinnen und Jäger erlaubt ist und was bitte zu unterlassen ist: 

Diese Info als jpg.-Datei  finden Sie weiter unten im Download-Bereich.
Teilen und verbreiten in sozialen Netzwerken gerne erlaubt! 

Umfassende Informationen zum Thema Corona-Virus erhalten Sie hier: https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/

   
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