Neuigkeiten von Jagd Österreich

Der Dachverband der österreichischen Landesjagdverbände informiert über die neuesten Ereignisse.

Neuer Kinderkalender!

Rechtzeitig zum Schulbeginn hat der Dachverband „Jagd Österreich“ in Kooperation mit allen Landesjagdverbänden und mit einer neuen Kinderredaktion den beliebten Kinderkalender neu aufgelegt. Das neue, frische Format bietet den jungen Schülerinnen und Schülern neben einer übersichtlichen Einteilung des Stundenplans, viel Platz für Notizen und Steckbriefe zu unseren heimischen Wildtieren. Mit vielen Illustrationen, Rätzeln und Gemeinschaftsspielen vermittelt der neue Kinderkalender spielerisch wichtige Informationen zu Wildtieren, Jagd und Aufgaben der Jägerinnen und Jäger. Der Dachverband „Jagd Österreich“ bedankt sich bei allen Kooperationspartnern und wünscht den Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr!  

DVJÖ_Neuer Kinder-Wildtierkalender

©DVJÖ: Kinderkalender

 

Es ist ein Weidinger!

Am 6. August 2018 übergab Tier- und Jagdmaler Hubert Weidinger ein eigens angefertigtes Gemälde als Dauerleihgabe an den Dachverband „Jagd Österreich“. Die Mischtechnik in der Größe 220×160 cm, zeigt eine Winterimpression eines ziehenden Steinbockrudels.

Der geschäftsführende Landesjägermeister DI Dr. Ferdinand Gorton, Landesjägermeister aus Kärnten, der stellvertretende Landesjägermeister aus Niederösterreich Werner Spinka und der Generalsekretär des Dachverbandes „Jagd Österreich“ DI Klaus Schachenhofer übernahmen feierlich die Leihgabe des Künstlers.

Die Dauerleihgabe an den Dachverband „Jagd Österreich“ hält DI Dr. Ferdinand Gorton „für eines der gelungensten Werke, die Hubert Weidinger im Laufe seines Künstlerlebens geschaffen hat“. Und Werner Spinka betonte: „Ich kenne meinen Freund Hubert Weidinger seit Jahrzehnten als den besten zeitgenössischen Jagd- und Tiermaler. Dieses Werk ist Ausdruck seines grandiosen Könnens.“

„Ein Bild vom Weidinger kann man nicht beschreiben, man muss es erleben“, so DI Klaus Schachenhofer, „daher lade ich alle interessierten und erlebnisbegeisterten Personen ein, den Dachverband „Jagd Österreich“ zu besuchen.“

v.l.n.r.: Ferdinand Gorton, Hubert Weidinger,

Werner Spinka & Klaus Schachenhofer

©by picturesborn

Weiterlesen auf www.jagd-oesterreich.at

 

Tag der Jagd, Salzburg 11.08.2018

Zum Zeitpunkt der Salzburger Festspiele fand der „Tag der Jagd“ am Salzberger Alten Markt sehr guten Anklang bei zahlreichen Interessierten und Besuchern. Über 20 verschiedene Themenbereiche von der Jagd über die Jagd wurden präsentiert. Der Dachverband „Jagd Österreich“ durfte ebenfalls nicht fehlen. Nicht nur die Kulinarik mit köstlichen Wildprodukten, sondern auch das zahlreiche Angebot für Kinder fanden regen Anklang. Der Salzburger Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof hat mit dieser Veranstaltung im Zentrum des urbanen Raumes des Landes Salzburg bewiesen und aufgezeigt, dass Jagd aktiver Naturschutz ist. Die Begeisterung der Stadtbesucher zeigte auf, dass das Thema „Jagd“ nicht nur ein ländliches ist. Herzliche Gratulation dem der Salzburger Jägerschaft!

 

 

 

 

 

 

© DVJÖ: v.l.n.r.: GS Klaus Schachenhofer, LJM Maximilian Mayr Melnhofer, FHP-GS Hermine Hackl und FHP-Vorsitzender Rudolf Rosenstatter

 

Besuch aus Estland

Auf Anfrage des Europäischen Jagdverbandes (FACE) haben wir im Dachverband „Jagd Österreich“ (DVJÖ) am 31. August eine Delegation des Estnischen Jagdverbandes (EestiJahimeeste Selts) empfangen. Generalsekretär DI Klaus Schachenhofer zeigte der 40köpfigen Delegation einen Einblick über die Jagd in Österreich. Anschließend erfolget ein sehr interessanter Gedankenaustausch. Ein großes Thema war die Afrikanische Schweinepest (ASP) mit der unsere estnischen Jagdkollegen schon sehr viel Erfahrungen sammeln konnten. Fazit, die estnischen Jagdkollegen haben ähnliche Herausforderungen wie wir zu meistern.

©DVJÖ: Gruppenfoto Delegation Estland

  

 

Internationale Tagung in Tschechien, Zidlochovice 06.09.2018

Das Mitteleuropäische Institut für Wildtierökologie (Wien-Brno-Nitra), unter der Leitung von Dr. Miroslav Vodnansky, lud zum Thema: „Jagd in Mitteleuropa – gemeinsame Wurzeln in der Vergangenheit, gemeinsame Themen in der Gegenwart und gemeinsame Suche nach Lösungen für die Zukunft!

Folgende Diskussionen standen im Vordergrund:

  • Die zukünftige Agrarpolitik der EU und ihre zu erwartenden Auswirkungen auf die Landschaftsstruktur, Biodiversität und Jagd als die mit der Biodiversität engst verbundene Form der Land- und Naturnutzung.
  • Die fortschreitende ungeregelte Verbreitung des Wolfes als große Herausforderung nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch für die Jagd (und nicht zuletzt auch für „entdogmatisierten“ Artenschutz) – eine Suche nach einer gemeinsamen, grenzüberschreitenden abgestimmten Strategie.
  • Afrikanische Schweinepest und andere zwischen Wild- und Nutztieren übertragbare Krankheiten als gemeinsame Herausforderung für die Politik, Landwirtschaft und Jagd.

Diese Tagung, mit namhaften Referenten (FACE, CIC, DJV, Landwirtschaftsministerium (CZ), u.v.m.), war nicht nur eine Informationsveranstaltung, sondern sie diente als Plattform für einen grenzüberschreitenden Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit dem Ziel gemeinsame Strategien zu suchen, verstärkt wurde dies durch sehr ausführliche und intensive Diskussionen.

 

Genussmesse Wels

Auf Einladung des Oberösterreichischen Landesjagdverbandes konnte sich der Dachverband „Jagd Österreich“ auf der Herbstmesse in Wels von 6-9. September präsentieren. Die Herbstmesse ist auch als Wohn- und Genussmesse bekannt und so wurde am Stand des Oberösterreichischen Landesjagdverbandes allen Besucherinnen und Besuchern kulinarische Köstlichkeiten von heimischem Wildbret kredenzt. Köstliches Wildbret aus heimischen Revieren zu gewinnen ist eine Leistung, die nur die Jagd erbringen kann und bildet eine der vier Säulen der Dachmarke „Jagd Österreich“. Der Marken- und PR Manager des Dachverbandes „Jagd Österreich“ Lutz Molter, war an den ersten beiden Messetagen in Vertretung des Generalsekretärs Klaus Schachenhofer vor Ort und stand den Besucherinnen und Besuchern des Standes zu Fragen rund ums Wildbret und zu Fragen zum Dachverband zur Verfügung. Klaus Schachenhofer übernahm am Sonntag die Stellung an einem der intensivsten Tage der Genussmesse. Wie einfach es ist, köstliche Wildgerichte selbst zuzubereiten und auf was zu achten ist, zeigte ein regelmäßig stattfindendes und anschauliches Schaukochen.

 

  

Gespräch mit EU-Kommissar Johannes Hahn

 

Gemeinsam mit der FACE, dem europäischen Jagdverband, empfing der Dachverband „Jagd Österreich“ am 7. September den EU- Kommissar Johannes Hahn am neuen Standort des DVJÖ in Wien. Der Geschäftsführende Landesjägermeister Ferdinand Gorton, sein Stellvertreter aus Wien Norbert Walter, der Generalsekretär der FACE Ludwig Willnegger und der Generalsekretär des DVJÖ Klaus Schachenhofer führten sehr konstruktive Gespräche mit dem EU-Kommissar. Auf der Agenda standen die Themen GAP (2021-2027) – gemeinsame Agrarpolitik und die Wolfsproblematik in Österreich.

Der Geschäftsführende Landesjägermeister Dr. Ferdinand Gorton, betonte, dass die Regulierung der Wolfsbestände explizit kein jagdliches Ziel ist, aber sowie die Schäden und Gefährdungen der Artenvielfalt oder der Schutz einzelner Arten überhandnehmen, muss früher oder später in die Wolfsbestände eingegriffen werden!

Ludwig Willnegger, FACE-Generalsekretär: „Es ist für die Europäische Kommission (KOM) an der Zeit, ein Verfahren zur Anpassung der Anhänge der FFH-Richtlinie für bestimmte Großraubtierbestände zu schaffen, welche einen günstigen Erhaltungszustand erreicht haben.“

DI Klaus Schachenhofer, Generalsekretär des Dachverbandes „Jagd Österreich“: Wir müssen zugunsten unserer Wildtiere künftig noch engere und stärkere Allianzen mit den Organisationen der primären Landnutzer schmieden!

Weiters standen die Anliegen der Jägerschaft bezüglich der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 auf der Agenda. Es müssen klare Natur- und Biodiversitätsziele in der GAP enthalten sein, damit die Landwirte für die Erzeugung von Lebensmittel und Ökosystemleistungen gleich welchen Umfanges belohnt werden, da diese für die allgemeine Gesellschaft einen Mehrwert erbringen. „Dem dramatische Niedergang jagdbarer und nicht jagdbarer Niederwildbestände muss entgegengehalten werden“, so der stellvertretender Geschäftsführender Landesjägermeister des Dachverbandes „Jagd Österreich“ Norbert Walter, MAS.

 

DVJÖ_Gespräch 1

DJVÖ_Gesprächsfoto

© DJVÖ: v.l.n.r. GS Klaus Schachenhofer, GS Ludwig Willnegger, GF LJM Ferdinand Gorton, EU-Kommissar Johannes Hahn, LJM Norbert Walter & David Müller

 

Erntedankfest der österreichischen Jungbauernschaft, Augarten Wien 08.-09.09.2018

 

Der Generalsekretär des Dachverbandes „Jagd Österreich“ (DJVÖ) DI Klaus Schachenhofer besuchte das Erntedankfest im Wiener Augarten. Veranstalter war die Österreichische Jungbauernschaft. Unter dem Motto: „Von daheim schmeckt´s am Besten“, waren zahlreiche Aussteller vertreten. Nicht nur die Landwirtschaft mit ihren kulinarischen Schmankerln, sondern auch die Forstwirtschaft und auch die Jägerschaft waren vertreten. Ein vielfältiges Rahmenprogramm wurde geboten. Beim Weinstandl des Wiener Landesjägermeisters Norbert Walter kamen dann am Ende alle zusammen. „Jagd Österreich“ konnte sehr nette und konstruktive Gespräche mit den Vertretern der österreichischen Jungbauernschaft führen. Es erfolgte eine Einladung an die österreichische Jungbauernschaft zu weiteren Gesprächen am neunen Bürostandortes des Dachverbandes „Jagd Österreich“ in der Garnisongasse 7/19 im 9. Wiener Bezirk.

 

 

Gesprächsrunden FACE/DVJÖ mit österreichischen Mitgliedern des Europäischen Parlaments (MdEP) – Straßburg 10.-12.09.2018

 

Folgende Themen standen auf der Agenda und wurden mit folgenden MdEP`s besprochen:

Franz Obermayr (FPÖ), Thomas Waitz (Grüne), Dr. Paul Rübig (ÖVP), Claudia Schmidt (ÖVP), Dr. Barbara Kappel (FPÖ), Lukas Mandl (ÖVP), Dr. Georg Mayer (FPÖ), Karin Kadenbach (SPÖ) und Dr. Othmar Karas (ÖVP)

EU-Vertragsverletzungsverfahren bzgl. der Frühjahrsjagd auf Schnepfen:

Das EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen die Frühjahrsbejagung von Schnepfen aufgrund angeblicher Verletzungen der EU-Vogelschutzrichtlinie entbehrt jeglicher Grundlage.

 

Große Beutegreifer – Wölfe:

Der Wolf hat als Habitat-Generalist aufgrund seiner hohen Wachstumsrate seinen günstigen Erhaltungszustand erreicht. Die Kommission muss ein Verfahren zur Herabstufung des Totalschutzes des Wolfes nach Art. 19 Habitat-Richtlinie anstrengen. Seine Bejagung muss als effektives Managementinstrument anerkannt werden. Die Verluste der Weidewirtschaft besonders in Österreich sind nicht mehr tragbar. Präventionsmaßnahmen und Schadensersatz sind unbrauchbar oder wirtschaftlich illusorisch.

 

Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020:

Die GAP ist maßgeblich für die modernen tierarmen Agrarlandschaften verantwortlich. Der Rückgang von Feldvögeln, nicht-jagdbaren Tierarten und v.a. Niederwild in Europa ist dramatisch. Dagegen explodieren die Bestände von Schwarzwild und Wildschäden. Die neue GAP soll folgende Jagdforderungen berücksichtigen: Betriebsprämien für Leistungen zur Artenvielfalt, Abschaffung Mulchpflicht, Beschränkung der Landwirtschaft in Feuchtgebieten, Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes und Förderung mehrjähriger Blühflächen (Blumenwiesen).

EU-Vertragsverletzungsverfahren bzgl. der Frühjahrsjagd auf Schnepfen:

Das EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen die Frühjahrsbejagung von Schnepfen aufgrund angeblicher Verletzungen der EU-Vogelschutzrichtlinie entbehrt jeglicher Grundlage.

DVJÖ in Straßburg

Delegation FACE: GS Ludwig Willnegger, Angela Popovic

Delegation DVJÖ: GS DI Klaus Schachenhofer, Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger

© DVJÖ: GS Klaus Schachenhofer mit GF Freydis Burgstaller-Gradenegger

   
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