Ein Leben für das Weidwerk

Geschätzte Jägerinnen und Jäger und Freunde der Jagd, nach 12 Jahren an der Spitze der oberösterreichischen Jägerschaft und drei Jahrzehnten Tätigkeit als Vertreter und Mitarbeiter unserer Jägerinnen und Jäger erlauben Sie mir nunmehr, nach dem Spruch „Übergeben und Miterleben“ von diesen Ämtern Abschied zu nehmen und mich in meinen Familienkreis zurückzuziehen.

 

Die Arbeit für unsere geliebte Jagd hat für mich immer viel bedeutet und ich habe stets mein Herzblut in diese Tätigkeiten hineingelegt. Dieses hohe Gut der Naturliebe für uns und unsere Nachkommen zu hegen und zu pflegen, bedeutete für mich die entscheidenste Aufgabe in meinem Leben. Sollte ich in meinen Bestrebungen Jemanden aus der Jägerschaft oder Funktionäre in der Vergangenheit verärgert oder enttäuscht haben, bitte ich um Entschuldigung. Wie gesagt, es ging mir stets und ausnahmslos um die oberösterreichische Jagd und deren Erhaltung für Jedermann, der einen guten Willen zur Zusammenarbeit aufbringen konnte. Den jungen oder neuen Jägerinnen und Jägern entbiete ich für die Zukunft alles erdenklich Gute und wünsche ihnen, dass die Freude an der Jagd niemals vergehen möge. Dank eines aktiven und gleichgesinnten Landesjagdausschusses und –vorstandes ist uns in der Vergangenheit viel zum Wohl der Jagd gelungen und wir können mit Fug und Recht behaupten, dass sie im gesellschaftlichen Leben unseres Landes sehr positiv verankert ist.

Zum Abschluss ein Weidmannsdank an Sie alle, die diesen Weg mitgegangen sind und die ihre Liebe zur Natur und zu unserem Wild vor Eigennutz und egoistisches Denken und Handeln gestellt haben. Ich denke hier ganz besonders an meine wertvollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verbandsgeschäftsstelle und in den Ausschüssen, an meine Gesprächs- und Verhandlungspartner in der Landesregierung, der Landwirtschaftskammer, in den Versicherungen, in den Medien und nicht zuletzt an alle meine Jagdleiterkollegen und Jagdfunktionäre in den Gemeinden und in den Waldbesitzern.

Erlauben Sie mir noch einige persönliche Wünsche auszusprechen: Vergesst bitte auch in Zukunft nicht auf unsere braven Berufsjägerinnen und Berufsjäger, auf unsere Försterinnen und Förster. Vergesst nie auf unsere lang gedienten und alten Jägerinnen und Jäger und auf jene, die nicht so begütert sind und auch nicht das große Geld haben. Sie alle bilden das stabile Fundament unserer oberösterreichischen Jagd.

Die Übergabe meines Amtes wird derzeit vorbereitet und soll Garant für eine gute Zukunft sein. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen beste Gesundheit, ein kräftiges Weidmannsheil und viel Freude an der Jagd in unserem wunderschönen Jagdland Oberösterreich

Ihr

Sepp Brandmayr

   
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