Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde 2026

Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde 2026, OÖ LJV

Jagdhunde beweisen Können und Verlässlichkeit

Bildtext: Die erfolgreichen Gespanne mit Leistungsrichtern, Revierführern und der Jagdhornbläsergruppe Alberndorf

Nach einer intensiven Ausbildungszeit stellten Jagdhunde und ihre Besitzer:innen bei der diesjährigen Brauchbarkeitsprüfung im Bezirk Urfahr-Umgebung ihr Können unter Beweis. Dabei meisterten sie anspruchsvolle Aufgaben und zeigten dabei ein hohes Maß an Konzentration und  Zusammenarbeit.

Eine Brauchbarkeitsprüfung stellt sicher, dass Jagdhunde für den praktischen Einsatz im Revier geeignet sind. Geprüft werden unter anderem Gehorsam, das Auffinden von Wild sowie die Arbeit auf einer Fährte. Besonders wichtig ist die sogenannte Schweißarbeit: Dabei folgt der Hund einer künstlich gelegten Spur, die eine Fährte von verletztem Wild nachbildet.

Gut ausgebildete Jagdhunde sind für eine verantwortungsvolle und tierschutzgerechte Jagd unverzichtbar. Dafür braucht es nicht nur eine feine Hundenase, sondern auch Ausdauer, Ruhe und eine vertrauensvolle Verbindung zwischen Mensch und Hund.

Die gezeigten Leistungen machten deutlich, wie viel Zeit und konsequente Ausbildungsarbeit hinter jedem erfolgreichen Gespann stehen. Von den 15 angetretenen Hunden konnten 13 die Prüfung erfolgreich abschließen. Bereits bei der zuvor abgehaltenen Schweißarbeit hatten sich 16 Hunde den anspruchsvollen Fährtenaufgaben gestellt.

Die erfolgreichen Prüfungen unterstreichen den hohen Ausbildungsstand der Jagdhundegespanne in Urfahr-Umgebung und ihren wichtigen Beitrag zu einer weidgerechten Jagdausübung.

Bezirkshundereferent Michael Carpella: „Bei der Jagdhundeprüfung zeigt sich die wahre Kunst der Ausbildung: Jeder Hund ist anders, und es braucht Ruhe, Geduld und Vertrauen, um aus Mensch und Hund ein starkes Team zu machen.“

 

Foto: Carpella Sonja/honorarfei
   
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