Jagdland OÖ

Karte von Oberösterreich

Oberösterreich ist auf Grund seiner landschaftlichen Vielfalt jagdlich äußerst interessant.

Das Alpenvorland, das Mühlviertel und die Flyschzone mit zusammen rund 75 % der Landesfläche von insgesamt 11.979 km2 machen Oberösterreich innerhalb des Bundesgebietes zum Spitzenrehwildland. Der Gebirgsanteil der Kalkalpen mit rund 25 % der Landesfläche – Pyhrn-Eisenwurzen, Almtal und Salzkammergut – beherbergt weiters Rotwild, Gams, Auer- und Birkwild. Im Zentralraum, im Inn- und Hausruckviertel und in der Donauniederung des Mühlviertels gilt die Niederjagd Hasen, Fasanen und Enten und bescheiden, aber wieder zunehmend, dem Rebhuhn.

In den rund 950 oberösterreichischen Jagdgebieten gibt es rund 19 700 (Stand 2019) Jäger mit gültiger Jagdkarte, das sind etwa 15 % der österreichischen Jäger. Interessant und zugleich erfreulich ist, dass der Trend der letzten Jahre bezüglich Frauenanteil in der Jagd weiter anhält. So jagen schon etwa 1 700 Frauen in oberösterreichischen Revieren, in manchen Bezirken bereits beinahe 10 %.

Fast alle Genossenschaftsjagden und Eigenjagden sind in der Hand heimischer Jäger, nur 3 (!) Jagdreviere sind nicht an Österreicher verpachtet.

Wer darf in Oberösterreich jagen?

Jagen in Oberösterreich ist kein Privileg. Die Voraussetzung dafür ist die oberösterreichische Jagdkarte. Um diese zu erlangen, muss der Nachweis eines entsprechenden theoretischen und praktischen Wissens über Jagdrecht, Wildkunde, Wildökologie und Grundzüge der Land- und Forstwirtschaft, Waffen- und Schießkunde, Jagdhunde, angewandter Naturschutz usw. erbracht werden.

 

 

 

 

 

   
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