Jagd ist Verantwortung für Wild und Lebensraum

Jagdliches Brauchtum

Die jagdliche Kultur ist über Jahrhunderte hindurch gewachsen. Die Geschichte des Menschen ist untrennbar mit den Gebräuchen der Jagd verbunden.

Die Weidmannsprache ist eine bildliche Sprache. Sie drückt aus, was die Natur uns zeigt. So heißt der spitze Schnabel der Waldschnepfe, der zum Suchen ihrer Beute in die Erde eingeführt wird, „Stecher“. Der Nachwuchs des Wildschweins heißt „Frischling“. Und wer sich schon einmal den Fuß einer Ente näher angesehen hat, versteht, warum er in der Weidmannsprache „Ruder“ heißt.

Viele jagdliche Redewendungen sind auch in unsere Umgangssprache eingeflossen. So zum Beispiel „durch die Lappen gehen“, „auf die Sprünge helfen“ oder „auf der Strecke bleiben“.

Die bewährte Jagdkleidung folgt nur sehr peripher den aktuellen Modetrends. Vielmehr orientiert sie sich an der Natur – gedeckte Farben und Materialien wie Leder und Loden sind nicht nur wasser- und windfest, sondern ermöglichen auch ein lautloses Bewegen in der Natur.

Auch das Jagdhorn ist als Signalgeber bei der Jagd heute noch im Einsatz. Und ein wohlklingendes Musikinstrument obendrein. Mehr dazu finden Sie in der Rubrik Jagdhornbläser

Nicht zu vergessen sind die altehrwürdigen Gebäude, die der Jagd gewidmet wurden. Zum Beispiel Schloss Hohenbrunn, das mit tatkräftiger Unterstützung der oö. Jägerschaft restauriert wurde und heute ein Jagdmuseum und den oö. Landesjagdverband mitsamt jagdlichem Bildungszentrum beherbergt.

Hubertusmessen drücken die Einstellung des Jägers zu Tier und Natur aus: Respekt und Dankbarkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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