ÖSTERREICHISCHES JÄGERSCHAFTSSCHIESSEN 2025

OÖ. Mannschaft erreichte im Schrotbewerb Platz 3
Das 47. Österreichische Jägerschaftsschießen wurde als Kombinationsbewerb am 29. und 30. August im Jagdzentrum Stegenwald in Salzburg ausgetragen, wo auch der Empfang und die Siegerehrung des Mannschaftsführer-Schießen am 29. August stattfand.
Beim Büchsenbewerb am Samstag musste jeder Schütze sechs Schüsse liegend frei auf die Fuchsscheibe auf 100 m, sechs Schüsse sitzend aufgelegt auf die Rehbockscheibe auf 200 m, sechs Schüsse stehend am festen Bergstock auf die Gamsscheibe auf 200 m (je auf 2 Scheiben Polytronik Ausdruck) sowie zwei Schüsse stehend am festen Bergstock auf eine internationale Ringscheibe auf 100 m (eine Zugscheibe mit Spiegel) abgeben.
Bei der Polytronik wurde jeder angezeigte Ring gewertet, bei der Ringscheibe nur der schwarze Spiegel, also bis max. Ring Nr. 6.
Zugelassen waren Jagdgewehre üblicher Bauart mit einem Gewicht ohne Schalldämpfer von max. 5 kg. Die Verwendung eines Schalldämpfers war erlaubt. Ein Vergrößerungslimit war nicht vorgeschrieben.
Anschließend war beim Compak Sporting eine schnelle Reaktion erforderlich. Jeder Schütze musste zwei Runden a` 25 Wurfscheiben absolvieren. Der Anschlag war frei wählbar. Die Wurfscheiben wurden 1 x vorgeworfen. Vom Training zum Bewerb wurden die Wurfscheiben nicht verändert, sehr wohl aber die Abfolge. Pro Runde wurden je sechs verschiedene Maschinen eingesetzt und es wurden eine Einzelscheibe und zwei Doubletten auf Schuss oder Simultan pro Stand geworfen.
Für die Einzelwertung konnte ein Schütze ein Punktemaximum von 400 erreichen.
Für die Mannschaftswertung war ein Punktemaximum von 2.400 möglich.
WERTUNGEN
Die Siegermannschaft in der ,,Kombination“ stellte Niederösterreich, gefolgt von jener aus Salzburg und den Schützen aus der Steiermark. Die Plätze vier und fünf ergingen an Kärnten und Wien, Oberösterreich belegte den sechsten Rang. Die Plätze sieben und acht ergingen an Tirol und Vorarlberg.
Die „Mannschaftswertung Jagdbüchse“ gewannen die Niederösterreicher vor der Steiermark und Kärnten, den 4. Platz belegte Salzburg vor Tirol, den 6. Rang erreichten die Schützen aus Wien, gefolgt von Vorarlberg und Oberösterreich.
Im „Schrotbewerb Mannschaft“ belegten die Oberösterreicher den ausgezeichneten 3. Platz. Sieger in diesem Bewerb wurde die Mannschaft aus Niederösterreich vor Salzburg.
Die Einzelwertung im „Kugelbewerb“ gewann Gerald Liebmann aus der Steiermark mit 199 Punkten von 200 möglichen. Der Oberösterreicher Florian Erbler belegte den 24. Platz mit 184 Punkten.
Den Einzelbewerb im Schrotschießen gewann der Salzburger Reinhold Sodia mit 49 Treffer, d.s. 196 von 200 Punkten.
Die Einzelwertung in der Kombination gewann Landesjägermeister Maximilian Mayr-Melnhof aus Salzburg mit 384 Punkten.
Den Mannschaftsführer-Wettbewerb entschied Landesjägermeister Maximilian Mayr-Melnhof mit 94 Punkten für sich. Den 6. Platz belegte Hans-Jörg Bernhardt aus Oberösterreich mit 74 Punkten.
Der Dank der oberösterreichischen Jägerschaft ergeht an Trainer Landesschießreferent Hans-Jörg Bernhardt aus Wels, der, so wie im Vorjahr, die OÖ. Mannschaft bestens betreut hat. Erstmalig war die neue Landesschießreferentin Mag. Astrid Burgholzer als Beobachterin beim Bewerb mit anwesend, die sich mit Hans-Jörg Bernhardt die Agenden teilt.
Das 48. Österreichische Jägerschaftsschießen 2026 wird in der Steiermark ausgetragen.















