Hubertusmesse mit Jungjägerschlag in Alberndorf

Hubertusmesse, Jungjägerschlag und Frühschoppen - ein gelungenes Fest
Bilder (privat, honorarfrei):
Die frisch „geschlagenen“ Jungjäger:innen freuen sich mit Bezirksjägermeister Sepp Rathgeb und Stv. Norbert Burgstaller, Jagdleiter Franz Grubauer, Ehren-BJM Franz Burner, Landesjägerpfarrer Franz Salcher sowie Bgm. Erwin Reichetseder und Vzbgm. Susanne Raml.
Jagdhornsignale, eine naturverbundene Sonntags-Predigt bei Kaiserwetter, 41 Jungjäger und der Duft heimischer Schmankerl: der Bezirks-Jägerfrühschoppen in Kelzendorf am 31. Mai war ein Fest für alle Sinne. Mit der Hubertusmesse und dem Jungjägerschlag samt geselligem Ausklag erlebten hunderte Besucher und zahlreiche Ehrengäste ein Dorffest, das Tradition, Gemeinschaft und Naturverbundenheit auf das Schönste vereinte.
Die feierliche Hubertusmesse wurde von Landesjägerpfarrer Franz Salcher zelebriert. Nach der Begrüßung durch Hauptorganisator und Jagdleiter Franz Grubauer bedankte sich Bürgermeister Erwin Reichentseder mit Vizebürgermeisterin Susanne Raml bei der gesamten Jägerschaft, die dieses Fest mit der heimischen Ortsbauernschaft und der Freiwilligen Feuerwehr Kottingersdorf mit viel Leben erfüllte.
Die Jagdhornbläsergruppe Alberndorf unter Obmann Wolfgang Plessl und Hornmeisterin Elisabeth Hofstadler umrahmten mit ihren Signalen die Hubertusmesse und den Jungjägerschlag auf eindrucksvolle Weise.
Höhepunkt der jagdlichen Veranstaltung war der traditionelle Jungjägerschlag als zeremonielle Aufnahme in die Jägerschaft des Bezirkes Urfahr-Umgebung. Den Jungjägerschlag führte im würdigen Rahmen neben der Kapelle Bezirksjägermeister Sepp Rathgeb durch, begleitet von Stellvertreter Norbert Burgstaller und Ehren-Bezirksjägermeister und Jagdkursleiter Franz Burner. Bei diesem alten jagdlichen Brauchtum geben die angehenden Jägerinnen und Jäger ihr stilles Versprechen ab, die hohen Maßstäbe der Weidgerechtigkeit einzuhalten sowie Achtung und Respekt vor dem Geschöpf und der Natur zu leben – ein bewegender Moment für alle, in dem die Verbundenheit mit der Natur und lebendigem jagdlichen Brauchtum eindrucksvoll spürbar wurde.
Abschließend wurde unter den Jungjägerinnen und -jägern tolle Preise verlost: zwei Jagdmesser und eine neue Schrotflinte, gespendet von Katharina und Werner von Waffen Hofer aus St. Johann am Wimberg. Auch den Sponsoren wie Zimmerei & Holzbau Aufreiter und Wimberger Bau wurde herzlich für ihre Tombola-Hauptpreise gedankt.
Bezirksjägermeister Sepp Rathgeb brachte die Stimmung des Tages treffend auf den Punkt: „Es ist immer eine besondere Freude, jagdliche Tradition zu leben und das gute Zusammenwirken von Jagd und Landwirtschaft im Bezirk auch bei so gelungenen Festen gemeinsam zu genießen. Dieses Miteinander ist ein wertvoller Schatz, den wir alle von ganzem Herzen gerne hüten und mit Leben erfüllen.“
Dieses gute Miteinander spiegelte den besonderen Geist dieses Tages wider und ließ das Dorffest mit Musik und heimischen Schmankerln gemütlich ausklingen.
Ein herzlicher Dank für diesen besonderen Festtag gebührt der Jägerschaft und der Jagdhornbläsergruppe Alberndorf mit der Bezirksgruppe, der bäuerlichen Dorfgemeinschaft Kelzendorf und der Freiwilligen Feuerwehr Kottingersdorf, den vielen helfenden Händen und Sponsoren sowie der gastgebenden Familie Grasböck vulgo Oachna.






