Raubwildstreckenlegung in Sonnberg

Freitag, 27. Februar 2026
Am 27. Februar fand in Sonnberg im Mühlkreis die alljährlich feierliche Raubwildstreckenlegung statt. 150 Jäger:innen folgten der Einladung, um die beeindruckende Strecke mit insgesamt 139 Stück weidgerecht und feierlich zu verblasen und auf die auslaufende Raubwildjagd im Jagdjahr zurückzuschauen.
Jagdleiter Günter Kitzmüller vermeldete die Beutegreifer-Strecke mit Dachs, Fuchs, Marder und Iltis. Er betonte, dass die Raubwildbejagung stets mit Sachkenntnis, Passion, Ausdauer und Blick auf das ökologische Gleichgewicht zu erfolgen habe.
Bezirksjägermeister Sepp Rathgeb betonte die Notwendigkeit der Erfüllung des gesetzlichen Auftrags, die Beutegreifer kurz zu halten und bedankte sich zugleich bei den vielen Hundeführer:innen im Bezirk für ihr Engagement.
Ein Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Gastreferent, Jäger und Falkner Kurt Strittl, der eindrucksvoll die Bedeutung der Beizjagd und die besondere Verbindung zwischen Mensch und Greifvogel hervorhob. Mit großer Fachkenntnis und spürbarer Leidenschaft vermittelte er Einblicke in die Arbeit mit Habicht, Falke und Adler sowie in die Verantwortung, die mit dieser jahrhundertealten Form der Jagd verbunden ist. Die Ausführungen zeigten, dass Jagd in all ihren Facetten stets auf Wissen und Können, Geduld und Respekt basiert.
Besonders erfreulich war auch die Teilnahme zahlreicher interessierter Jagdkursteilnehmer des Bezirks. Die Raubwild-Streckenlegung in Sonnberg war ein würdiger Abschluss der Saison mit dem klaren Bekenntnis zu einer weidgerechten und verantwortungsvollen Jagd im Bezirk Urfahr-Umgebung.
Fotos: Bezirksjagdgruppe UU







