Bezirksjägertag Ried 2020

Beeindruckt von der Qualität der Jagd und vom Miteinander im Bezirk Ried zeigte sich LJM Herbert Sieghartsleitner bei seinem Antrittsbesuch.

BJM Rudolf Wagner begrüßte am 8. Februar im Keine-Sorgen-Saal der Messe Ried zahlreiche Ehrengäste, darunter NRAbg. Bgm. Ing. Manfred Hofinger, Propst MMag. Markus Grasl vom Stift Reichersberg, Bezirkshauptfrau Mag. Yvonne Weidenholzer, Abteilungsleiterin Mag. Heidemarie Schachinger und Jagdreferent Josef Hörandner (BH Ried), DI (FH) Rudolf Auinger (Forsttechnischer Dienst), BBK-Leiter DI Dr. Max Schneglberger und BBK-Forstberater DI Stephan Rechberger, LJM Herbert Sieghartsleitner, LJM-Stv. Ing. Volkmar Angermeier, LJM-Stv. Ing. Andreas Gasselsberger, die BJM Johann Priemaier (Braunau), Franz K. Stadler (Schärding), Adolf Haberfellner (Grieskirchen), DI Dr. Ulf Krückl (Perg) und Josef Wiesmayr (Wels), Vorsitzender DI Albert Roßmeier und Rudolf Zwicklbauer (Jagdschutz- und Jagdverband Griesbach/Rottal) sowie vom OÖ. LJV GF a. D. Helmut Sieböck.

 

Das Totengedenken galt: Herbert Augustin (61), Mettmach; Rudolf Hamminger (62), Kirchheim; Karl Hofer (81), Geinberg; Josef Itzinger (72), Hohenzell; Johann Kern (55), Wippenham; Karl Landlinger (83), Utzenaich; Johann Pramendorfer (86), Hohenzell; Johann Schneeberger (91), Schildorn; Johann Schöberl (92), Pramet; Helmut Schrattenecker (74), Eitzing; Ludwig Strobl (87), Antiesenhofen; Johann Zechmeister (73), Taiskirchen; Karl Zogsberger (66), Aurolzmünster.

 

Bezirkshauptfrau Mag. Yvonne Weidenholzer berichtete, dass die Abschusspläne beim Rehwild zu 105 Prozent erfüllt wurden. Dies sei ein Beweis für den Zusammenhalt im Bezirk Ried und zeige, dass die Jägerinnen und Jäger ihre Verantwortung wahrnehmen. Sie hob auch die Schwarzwildbejagung positiv hervor und appellierte, die Richtlinien zur Afrikanischen Schweinepest ernst zu nehmen. Alle Jägerinnen und Jäger rief sie auf, sich Zeit zu nehmen, um der nichtjagenden Bevölkerung die Jagd positiv zu erklären.

 

DI (FH) Rudolf Auinger, MSc vom Forsttechnischen Dienst stellte fest, dass bei den vorjährigen Begehungen alle begangenen Reviere ausnahmslos in Stufe I beurteilt wurden und bedankte sich bei der Jägerschaft für dieses hervorragende Ergebnis. Es zeuge von Handschlagqualität und einem guten Miteinander. Im Gegensatz zu den kontinuierlich sinkenden Verbissprozenten bei der Tanne sei beim Laubholz allerdings eine gegenläufige Tendenz zu beobachten. Auinger zeigte sich überzeugt, dass hier ein ähnlich positiver Trend zu schaffen sei. Auch aus wildökologischer Sicht seien die Abschüsse eine „Punktlandung“, weil die Drittelregelung (Böcke/Geißen/Kitze) exakt erreicht wurde.

 

BJM Rudolf Wagner berichtete, dass sich die Jagdfläche von knapp 55.000 ha im Bezirk Ried aktuell auf 36 Genossenschafts- und zwölf Eigenjagdreviere (vier davon verpachtet) verteilt. 14 Jagden stehen heuer zur Verpachtung an. 21 Kandidaten haben im Vorjahr die Jagdprüfung bestanden, sieben Kandidaten die Jagdhüterprüfung. Auf dem Terminkalender der Bezirksgruppe für 2020 stehen u. a. zwei Krähenjagdwochen, die traditionelle Erntebockvorlage in Senftenbach (2. August), das Schieß- und Waffenhandhabungstraining auf den laufenden Keiler in Wippenham (18. September) und die Bezirks-Hubertusmesse im Stift Reichersberg (18. Oktober). Erstmals geht heuer als gesellschaftlicher Anlass der „Innviertler Jägersilvester“ im Loryhof in Wippenham über die Bühne (27. März).

 

Bezirkshundereferent Adolf Hellwagner informierte über das aktuelle Prüfungswesen und führte aus, dass im Bezirk fast 200 Jagdhunde gemeldet sind. Ein Hundeführerkurs hat bereits im Februar begonnen. Die Brauchbarkeitsprüfung wird am 11. Oktober stattfinden

 

Ludwig Ortmaier, Innviertel-Obmann für das jagdliche Brauchtum, berichtete über zahlreiche Aktivitäten der JHBG Innkreis (darunter ein Auftritt in Wien) und verwies auf die weiteren JHBG im Bezirk, wie die JHBG Gurten (sie errang 2019 Gold beim Bundeswettbewerb in Hessen), die JHBG St. Georgen/O. sowie mehrere örtliche Gruppen.

 

 

Ehrungen und Auszeichnungen:

Beste Rehbocktrophäen: Wuchsgebiet I: Gold: Franz Schachinger, Taiskirchen; Silber: Franz Hatzmann, Andrichsfurt; Bronze: Josef Gattermaier, Mühlheim. –  Wuchsgebiet II: Gold: Johann Feichtenschlager, Mettmach, und Eva Maria Dürnberger, Pattigham; Silber: Michael Weinhäupl, Lohnsburg; Bronze: Hansjörg Strauss, St. Marienkirchen/H., und Xaver Zweimüller, Eberschwang.

Goldener Bruch: Josef Bohninger, Ampflwang; Willi Brettbacher, Obernberg,; DI Ingmar Glatzel, Antiesenhofen; Josef Großbötzl, Lambrechten; Rudolf Haginger, Kirchdorf; Johann Junger, Lambrechten; Johann Landlinger, Hohenzell; Johann Landlinger, St. Marienkirchen/H.; Johann Spitzer, Ried; Willi Summergruber, Lambrechten; Xaver Zweimüller, Eberschwang.

Ehrennadel für 60-jährige Jagdausübung: Helmut Dallinger, Kirchheim; Franz Xaver Gadermaier, Eberschwang; Leo Hauer, Ort; Anton Ornetsmüller, Schildorn; Sepp Prenninger, St. Georgen/O.; Josef Raschhofer, Hohenzell; Walter Wimmer, Gurten.

Raubwildnadel: Roland Oberauer, Andrichsfurt; Johann Schachl, Lohnsburg; Josef Schneglberger, Lambrechten; Helmut Wöllinger, Hohenzell.

Ehrenurkunde für Verdienste um die Jagd: Michael Anzengruber, Taiskirchen; Josef Hörmanseder, Tumeltsham.

Jagdhornbläserabzeichen: 55 Jahre: Josef Anzengruber, St. Marienkirchen/H.; 10 Jahre: Hornmeister Bernd Berger, Manning.

 

Die Erleger der Medaillenböcke.

 

Die neuen Träger des Goldenen Bruchs.

 

60-Jahr-Auszeichnungen

 

 

 

 

 

 

   
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