Der Wolf kommt zurück – und jetzt?

Wolf Foto N. Mayr

Ein Artikel von Univ.-Prof. Dr. Klaus Hackländer, Quellle: OÖ Jäger Nr. 164 (September 2019)

Der Wolf breitet sich momentan rasch über Kontinentaleuropa aus. Ausgehend von den Teilpopulationen in den Alpen, im Dinarischen Gebirge, in den Karpaten und im mitteleuropäischen Tiefland wandern Jungtiere in alle Himmelsrichtungen ab und legen dabei sehr weite Strecken zurück. Wanderdistanzen von 1000 Kilometern oder mehr werden mit Hilfe besenderter Tiere oder auch unter Zuhilfenahme der Genetik festgestellt. Somit werden nicht nur die aktuellen Gebiete der Teilpopulationen größer, sondern fernab dieser etablieren sich Rudel und bilden neue Zentren der Ausbreitung.

Die europäische Expertengruppe für große Beutegreifer (Large Carnivore Initiative for Europe, LCIE) der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) schätzt den Wolfsbestand in Europa auf ca. 17.000 Individuen, Tendenz steigend. Dementsprechend gilt der Wolf auch in Europa als nicht gefährdet, wie die jüngste Einschätzung der IUCN im Rahmen der Erstellung der „Roten Liste der gefährdeten Arten“ zeigt.

Nach Angaben der Experten der LCIE ist die Erholung der europäischen Wolfspopulation auf drei Ursachen zurückzuführen. Erstens nimmt der Anteil der Wälder und der darin lebenden größeren Beutetiere in Europa zu. So sind zum Beispiel die Rotwildbestände in den meisten EU-Ländern seit den 1960er Jahren zwischen 400 und 700 % angestiegen. Zweitens findet europaweit eine Landflucht statt, was Konflikte zwischen Mensch und Wildtieren im ländlichen Raum vermindert und die legale oder illegale Tötung des Wolfes reduziert. Drittens, und das ist wohl mit der wichtigste Grund für die Erholung der Wolfsbestände, hat der rechtliche Schutz des Wolfes in Europa seine Wirkung entfalten können.

 

Rechtsstatus

Der Wolf ist durch mehrere internationale Abkommen geschützt und genießt daher auch innerhalb der EU und auf nationalstaatlicher Ebene einen strengen Schutz. So wird der Wolf im Anhang II der Berner Konvention (Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume) als streng geschützte Tierart geführt. Darauf aufbauend ist der Wolf im Anhang II der Fauna‐Flora‐Habitat (FFH)‐Richtlinie 92/43/EWG als prioritäre Art gelistet. Er gehört damit zu jenen Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse, für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen. Weiters wird er für die meisten EU-Staaten zusätzlich im Anhang IV der FFH-Richtlinie geführt. Dies bedeutet, dass der Wolf eine streng zu schützende Tierart von gemeinschaftlichem Interesse ist. Der Handel mit Wölfen (lebend oder Teile toter Tiere) wird im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES, Convention on International Trade in Endangered Species of the Wild Fauna and Flora; Anhang II) und in der EU-Verordnung über „Schutz und Erhaltung wild lebender Tier‐ und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels“ streng geregelt.

Die EU-Mitgliedstaaten haben ihrerseits die FFH-Richtlinie umgesetzt und den Wolf in den entsprechenden Gesetzen zu Naturschutz und Jagd berücksichtigt. Staaten wie Österreich, Deutschland, Frankreich oder Italien, für die der Wolf entsprechend dem Anhang IV der FFH-Richtlinie streng geschützt ist, haben diesen großen Beutegreifer daher auch als geschützte bzw. ganzjährig geschonte Art in ihre nationalen Gesetze aufgenommen.

Ausnahmen von diesem strengen Schutz sind durch Artikel 16 der FFH-Richtlinie gegeben. Dort heißt es, dass Mitgliedstaaten den strengen Schutz in Einzelfällen aufheben können, „sofern es keine anderweitige zufriedenstellende Lösung gibt und unter der Bedingung, dass die Populationen der betroffenen Art in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet trotz der Ausnahmeregelung ohne Beeinträchtigung in einem günstigen Erhaltungszustand verweilen“. Als Gründe für derartige Ausnahmen können z. B. die Verhütung ernster Schäden in der Tierhaltung oder die Wahrung der öffentlichen Sicherheit geltend gemacht werden.

Gerade dieser strenge Schutz führt zu heftigen Diskussionen in jenen Ländern, in denen in den letzten Jahrzehnten nur ausnahmsweise Wölfe auftraten. Jetzt, wo sich das Verbreitungsgebiet des Wolfes schnell ausdehnt, entstehen weitreichende Konflikte mit verschiedenen Landnutzergruppen.

 

Der Wolf als Ursache für Ängste und Konflikte

Betritt der Wolf die Bühne, weckt er bei uns Menschen widersprüchliche Emotionen, nämlich gleichzeitig Angst und Faszination. Warum das so ist, hängt unmittelbar damit zusammen, dass Wölfe zu den großen Beutegreifern gehören. Sie sind in der Lage, größere Säugetiere zu töten, und dazu gehört eben nun einmal auch der Mensch. Der Wolf ist mächtig und daher auch sagenumwoben. Gleichzeitig konnten wir ihn domestizieren und die vielen Haushunderassen züchten. Die ambivalente Beziehung zwischen Mensch und Wolf ist leicht nachvollziehbar. Was Übergriffe auf Menschen angeht, so ist in Europa in der Vergangenheit vergleichsweise wenig passiert. Woran liegt das? Dort, wo Wölfe nie ausgerottet wurden (z. B. Karpaten, dinarisches Gebirge), hat die Koexistenz deshalb so gut funktioniert, weil Wölfe gelernt haben, dass der Mensch eine Gefahr darstellt. Schließlich wurden Wölfe dort immer legal gejagt und/oder illegal getötet. Aus diesem Grund sind Wölfe in diesen Gebieten auch nahezu „unsichtbar“, trotz vergleichsweise hoher Dichten. Videos, wie sie nach dem Ausbreiten der Wölfe in Deutschland und Österreich gedreht wurden, auf denen Wölfe zu sehen sind, die sich unbeeindruckt von der Anwesenheit der Menschen zeigen, sind in Bulgarien oder Serbien undenkbar. Hier bringen Wolfseltern durch ihr Verhalten den Nachkommen bei, Abstand zu halten. Lässt der Mensch zu, dass sich Wölfe in seine Nähe trauen, dann ist es nicht verwunderlich, wenn neugierige Individuen die Grenzen ausloten und keine Scheu gegenüber dem Menschen zeigen. Wirklich gefährlich werden diese Wölfe nur, wenn sie erkrankt sind (z. B. Tollwut) oder an Hunger leiden, was in Europa zurzeit aufgrund der hohen Dichten an Wild- und Nutztieren nicht der Fall ist und auch so schnell nicht passieren wird.

Sieht man von den unter „normalen“ Bedingungen vernachlässigbaren direkten Gefahren für den Menschen ab, sind bei uns momentan am meisten die Nutztierhalter von rückkehrenden Wölfen betroffen. Sie konnten ohne Wolfspräsenz ihre Rinder, Schafe, Ziegen oder Pferde mehr oder weniger ungeschützt auf den Weiden halten. Herdenschutzmaßnahmen wie der Einsatz von Schäfern, Hütehunden, Einzäunungen, Nachtpferchen und Herdenschutzhunden waren nicht mehr überall notwendig und gerieten vielerorts auch in Vergessenheit. Jetzt fehlen gut ausgebildete Schäfer und Hunde. Zäune alleine sind nicht ausreichend, um Angriffe von Wölfen zu verhindern. Gleichzeitig mussten die zuständigen Behörden erst Systeme für die Kompensationszahlungen von gerissenen Nutztieren etablieren und Fördertöpfe für die Finanzierung von Herdenschutzmaßnahmen füllen. Kompensation und Prävention von Schäden hinken der Realität hinterher, denn der Wolf breitet sich schneller aus, als sich Nutztierhalter und Behörden auf die neue Situation einstellen können. Die Überrumpelung durch den Wolf ist auch die wesentliche Ursache für die fehlende Akzeptanz. In den Ausbreitungsgebieten des Wolfes ist man schlichtweg nicht vorbereitet – obwohl Expertise vorhanden ist und geeignete Managementpläne in den Schubladen bereitliegen. Neben den Landwirten sind auch Jäger von Wölfen betroffen. Auch sie konnten in den letzten Jahrzehnten Wildlenkungsstrategien und Bejagungskonzepte entwickeln, die mehr oder weniger gut funktionieren, solange keine Wölfe umherziehen. Jetzt sind Wölfe ein weiterer Mitspieler in der Lenkung von Schalenwildarten, z. B. von Schwarz- oder Rotwild.

 

Landschaft der Furcht

Bisher hatte also der Mensch das Rotwild mehr oder weniger fest im Griff. Er entschied alleine, wo sich dieser große Pflanzenfresser aufhalten durfte, in welchen Dichten er vorkam und welches Verhalten die Tierart an den Tag legte. Insbesondere die Bejagungskonzepte (Jagdstrategie, Jagdarten, Jagdzeiten …) wirkten sich dominant auf das Rotwild aus. Dieses Phänomen wird als Landschaft der Furcht beschrieben. Diese entsteht sowohl durch direkte Effekte (jagdliche Entnahme) als auch durch indirekte Effekte (Jagddruck, andere Störungen durch Menschen). Selbst in Gebieten mit vergleichsweise hohen Wolfsdichten kann der Stresshormonlevel bei Rotwild niedriger liegen als in stark von Menschen gestörten Gebieten. Der Wolf trägt demnach im Vergleich zum Menschen nur einen geringeren Teil zur Landschaft der Furcht bei. Jedoch verändert der Wolf durch seine Anwesenheit die bislang nur vom Menschen geprägte Landschaft der Furcht. Bei Anwesenheit von Wölfen kann das Rotwild zwar im Gebiet verbleiben, sucht aber übersichtliche und weniger dicht bewachsene Äsungsflächen auf. Gleichzeitig schließen sich kleinere Rudel zu größeren zusammen, um Fressfeinde früher zu entdecken und das individuelle Prädationsrisiko insgesamt zu minimieren. Rudel über 100 Stück sind damit nicht auszuschließen. Diese können aufmerksamer sein, mehr sichern, größere Fluchtdistanzen zeigen und unregelmäßiger in ihrer Raum-Zeit-Nutzung sein. Die Berechenbarkeit nimmt also ab, was nicht nur die Rissrate von Wölfen reduzieren kann, sondern auch den Jagderfolg des Menschen. Sowohl Wolf als auch Mensch müssen ihr Jagdverhalten also anpassen. Beim Wolf kann das ein Ausweichen auf andere Beutetiere sein. Wird eine Beutetierart durch Verhaltensveränderungen schwieriger zu erbeuten, ändert sich das Beuteschema des großen Beutegreifers. Der jagende Mensch hat selbstverständlich eingeschränkte Ausweichmöglichkeiten, schließlich spielen Jagdwert eines Reviers, Abschusspläne der Behörden, Wildeinfluss auf die Vegetation etc. ebenfalls eine Rolle.

 

Haben wir es überhaupt mit Wölfen zu tun?

Immer wieder flammt in der Diskussion rund um den Wolf die Frage auf, ob die sich rasch ausbreitenden Wölfe überhaupt richtige Wildtiere sind oder nicht doch Hybride zwischen Wölfen und (verwilderten) Hunden. Nun, der Streit darum ist müßig, denn es ist davon auszugehen, dass es seit der Domestizierung des Wolfes immer wieder Rückkreuzungen zwischen Hunden und Wölfen gab. Der Eurasische Wolf Canis lupus lupus und der Haushund Canis lupus familiaris sind Unterarten einer gemeinsamen Art und sie können daher auch ohne weiteres fruchtbare Nachkommen zeugen. Die Gene von Hybriden, also direkten Nachkommen von beiden Unterarten, sind auch noch weit nach der Kreuzung in der Population nachweisbar. Man spricht von introgressierten Beständen. Bei regelmäßiger Hybridisierung sind auch schon morphologische Veränderungen sichtbar. Es ist nicht auszuschließen, dass manche Wolfsunterarten nur deswegen als abgegrenzte evolutionäre Linie eingestuft wurden, weil sie direkte Nachkommen von Wolf-Hund-Hybriden sind. Wir haben es also eher mit einer akademischen Diskussion zu tun, die für die Frage, wie wir mit dem Wolf umgehen, nicht zielführend ist.

 

Verschiedene Blickwinkel erweitern den Horizont

Die Beiträge in diesem Buch sollen einen umfassenden Blick über die aktuelle Situation geben. Der Schwerpunkt liegt dabei im österreichischen Alpenraum, da die Konflikte zwischen Wolf und Mensch im Gebirge schwerer wiegen bzw. weniger leicht zu lösen sind. Zunächst beleuchtet Andreas Daim wichtige Aspekte der Biologie und Ökologie des Wolfes. Fragen zur Nahrungsökologie werden in

seinem Beitrag genauso behandelt wie Szenarien über die zukünftige Ausbreitung entsprechend der Habitateignung. Der Wolfsbeauftragte Georg Rauer berichtet in seinem ersten Kapitel über die aktuelle Situation des Wolfes in Österreich und den Nachbarländern. Diese Beschreibung ermöglicht auch einen guten Einblick in die mühsame Arbeit des Nachweises von Wölfen anhand von Kamerafallenfotos und genetischen Spuren. Danach widmen sich zwei Beiträge den Auswirkungen der rückkehrenden Wölfe auf die Nutztierhaltung. Daniel Heindl belegt dies anhand einiger Beispiele aus verschiedenen Ländern Europas. Seine Ausführungen zeigen eindrucksvoll, wie tiefgreifend sich Wölfe auf unsere Landwirtschaft auswirken werden. Welche monetären Konsequenzen dies für die einzelnen Betriebe haben wird, beschreiben Anna Hinterseer und Kollegen. Typische Nutztierhaltungen werden in Bezug auf die notwendigen Herdenschutzmaßnahmen ökonomisch bewertet. Damit lassen sich zwar keine Hochrechnungen für den Steuerzahler ableiten, aber der Druck, der auf kleineren bis mittleren Betrieben lasten wird, wird anhand von konkreten betriebswirtschaftlichen Zahlen dargestellt. Nachdem Nutztiere nicht die einzigen Beutetiere des Wolfes darstellen, widmet sich das Kapitel von Christine Miller dem Einfluss des Wolfes auf das Schalenwild. Sie klärt, ob der Wolf die in vielen Orten überhöhten Wildstände reduzieren wird und ob sich dies auf die Entwicklung des Waldes auswirken könnte. Die ökologische Rolle, die der Wolf einnehmen kann, ist auch eines der wichtigsten Argumente der Naturschutzverbände. Christian Pichler betrachtet in seinem Kapitel den Wolf aus der Sicht des WWF, der sich in den vergangenen Jahrzehnten in Mitteleuropa intensiv mit dem Schutz des Wolfes beschäftigt hat. Für den Artenschutz sind natürlich auch die weiteren Entwicklungen in der Almwirtschaft entscheidend. Wenn Nutztierhalter alpine Weiden nicht mehr mit ihrem Vieh bestoßen, könnten diese zuwachsen. Monika Kriechbaum und Kollegen zeigen, welche Rolle Almen zurzeit für die Biodiversität spielen. Sie klären aber auch die Frage, inwieweit der Wolf wirklich die Entscheidung der Landwirte maßgeblich beeinflussen wird, ob Almen weiterhin erhalten werden.

Gerade für den Tourismus spielen die offenen Landschaften mit den bewirtschafteten Almhütten eine große Rolle bei der Vermarktung des Alpenraums für den Sommertourismus. Ulrike Pröbstl-Haider und Kollegen analysieren die touristische Bedeutung und bringen überraschende Erkenntnisse zur Einstellung Erholungssuchender in Bezug zum Landschaftsbild. Sie widmen sich auch der Frage, ob Wölfe als Touristenattraktion dienen können. Im darauffolgenden Kapitel kommen Vertreter der Jagd zu Wort. Klaus Schachenhofer und Kollegen erörtern ihre Einstellungen zum Wolf, die sich nicht nur auf den Jagdbetrieb bei Wolfspräsenz beziehen, sondern auch die Möglichkeiten zur Erhaltung anderer Wildarten in die Diskussion mit einbeziehen. Wie der Umgang zwischen dem Wolf und anderen großen Beutegreifern einerseits und dem Menschen andererseits in der Vergangenheit in Österreich koordiniert wurde, beschreibt Renate Scherling. In ihrem Kapitel berichtet sie unter anderem von den Grundlagen und Empfehlungen für einen österreichischen Wolfsmanagementplan, die von der Koordinierungsstelle für den Braunbären, Luchs und Wolf (KOST) erstellt wurden. Die KOST initiierte auch ein Konzept zum Herdenschutz im alpinen Gelände, das Johann Höllbacher in seinem Beitrag näher beschreibt. Anhand praktischer Erfahrungen gewährt er einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Möglichkeiten des Einsatzes von Zäunen, Schäfern und Herdenschutzhunden im alpinen Gelände.

Im vorletzten Kapitel erläutert Georg Rauer, welche Maßnahmen zu setzen sind, um vermeintliche Wolfsrisse zu dokumentieren. Neben Wölfen können schließlich auch Hunde, Goldschakale, Luchse oder Bären Nutztiere verletzen oder töten. Ein gesicherter Nachweis ermöglicht die Abwicklung von Kompensationsmaßnahmen, hilft bei der Erfolgskontrolle von Herdenschutzmaßnahmen und trägt wesentlich zur Dokumentation der Verbreitung des Wolfes bei. Am Schluss werfe ich aufbauend auf den vorangegangenen Kapiteln einen Blick in die Zukunft und beschreibe, welche (gesellschafts-)politischen Maßnahmen jetzt notwendig sind. Damit schließt sich der Reigen der Betrachtungen aus den verschiedenen Blickwinkeln. Machen Sie sich selbst ein Bild, welche Macht der Wolf heute in Mitteleuropa wieder hat. Erweitern Sie Ihren Horizont, um eine sachlich fundierte Diskussion zum Umgang mit diesem großen Beutegreifer führen zu können.

 

Aus dem Buch „Der Wolf – Im Spannungsfeld von Land- & Forstwirtschaft, Jagd, Tourismus und Artenschutz“.

ISBN 978-3-7020-1791-0

216 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen und Grafiken, 16,5 x 22 cm, Hardcover

 € 19,90

Aus dem Inhalt:

Der Wolf kommt zurück • Die Biologie des Wolfes • Wolfsvorkommen in Österreich/Europa • Weidewirtschaft und Wolf • Auswirkungen auf die Almwirtschaft • Reguliert der Wolf das Schalenwild? • Rückkehr des Wolfs aus Sicht des WWF • Hat der Wolf Auswirkungen auf die Artenvielfalt? • Touristische Bedeutung des Wolfes  • Der Wolf – ein Problem für die Jagd? • Herdenschutz – Möglichkeiten und Grenzen • Der Wolf hat zugeschlagen – was tun? • Koordinierungsstelle Braunbär-Luchs-Wolf • Ist die Koexistenz Wolf & Mensch möglich?

Der Autor:

Dr. Klaus Hackländer ist Universitätsprofessor für Wildtierbiologie und Jagdwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien. Der Wolf begleitet seine Forschungs- und Lehrtätigkeit seit 2005. Seine Expertise bringt er in nationalen und internationalen Gremien ein. Dazu gehören die „Koordinierungsstelle für den Braunbären, Luchs und Wolf“ (KOST) in Österreich oder die Plattform „Koexistenz von Mensch und Großraubtieren“ der EU. Momentan arbeitet er als Präsident der Division „Angewandte Wissenschaften“ im Internationalen Rat zu Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) gemeinsam mit dem Sekretariat der Karpatenkonvention an einem karpatenweit einheitlichen Management der großen Beutegreifer.

 

 

 

   
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